Schneeberg. Die Kugel rollt im Wettkampfmodus auf der Kegelbahn im Kulturzentrum "Goldne Sonne" in Schneeberg. Die Frauenmannschaft des Neustädtler SV hat dort eine neue Heimstätte gefunden. Heidemarie Kraus vom Team sagt: "Sicher, wir haben unsere Heimspielstätte in Neustädtel verlassen, aber bahnmäßig haben wir uns verbessert. Wir können froh sein, dass man uns diese Möglichkeit bietet. Die Bahn ist am Anfang gewöhnungsbedürftig und der Heimvorteil ist für uns erst einmal weg, weil wir bei null anfangen."

Umfangreiche Renovierung für tolles Spielgefühl

Doch die Keglerinnen sind guter Dinge. Die Neustädtlerinnen haben ein Ziel und lautet: Klassenerhalt, wie Krause sagt. Die Kegelbahn in der "Goldnen Sonne", die in den letzten zehn Jahren lediglich für Privatfeiern genutzt worden ist, wurde jetzt innerhalb von vier Monaten komplett renoviert. Wie Denny Helmer, Geschäftsführer der "Goldnen Sonne" Schneeberg sagt, ist die Technik aktualisiert worden, die Kegel und die Aufhängung der Kegel sind neu. Auch habe man den Anlaufbereich erneuert und die Bahnflächen renoviert. In Summe hat man 18.000 Euro in die Hand genommen.

Liebe zum Kegelsport erhalten

Mit Blick auf die bisherige Spielstätte in Neustädtel sagt NSV-Präsident Mario Senenko: "Die alte Kegelbahn, die wir von der Wohnungsbaugesellschaft gepachtet hatten, hätte zu viel an Investition gekostet, sodass es für keinen stemmbar gewesen wäre. Es hätte keinen Sinn gemacht nur die Bahn zu sanieren, weil das ganze Drumherum auch nicht mehr passt." Jetzt in Schneeberg ist man eingemietet. Das Wichtigste ist, dass der Kegelsport weiter bestehen bleibt, so Senenko.