Schönheide. Im Schönheider Wolfsbau gab es erneut Grund zur Freude - die Schönheider Wölfe haben sich im zweiten Regionalliga-Ost-Spiel der Saison vor 333 Zuschauern ganz klar, mit einem 9:2 (2:0, 4:2, 3:0)-Sieg gegen Tornado Niesky durchgesetzt. Die Wölfe haben von Beginn an das Zepter in die Hand genommen und bestimmten das Spielgeschehen auf dem Eis. Trotz des klaren Erfolges hadert Wölfe-Coach Sven Schröder mit der Leistung seiner Mannschaft: "Mit den ersten 20 Minuten bin ich zufrieden, danach nicht mehr. Denn dann haben wir das Tempo rausgenommen. Die Scheibe lief nur noch mit Spieler und nicht mehr ohne. Wir haben zwar ab Drittel zwei mehr Tore geschossen, aber es war nicht mehr unser Spiel."

Gegner werden stärker

Den Sieg nimmt man natürlich gern mit: "Doch wir müssen uns steigern. Die Gegner, die jetzt auf uns zukommen, werden stärker. Da reichen 20 Minuten gutes Spiel einfach nicht aus. Wir müssen weiter trainieren und arbeiten." Die Tore für Schönheide verwandelten Tomas Rubes (4), Jan Meixner (1), Roy Hähnlein (2), Kapitän Kilian Glück (1) und Christian Freitag (1). Die beiden Ehrentreffer für Niesky erzielten Ex-Wolf Christoph Rogenz und Tom Domula. Den Tornados steckte das Spiel von tags zuvor noch in den Knochen und fehlte ein stückweit die Spritzigkeit im Team. Im Spiel gegen die Schönheider Wölfe haben sich zwei Spieler verletzt, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten.