Hohndorf. Das Schwibbogenfest in Hohndorf hat Tradition - immer am 1. Advent-Sonntag trifft man sich am Rathaus unterm Schwibbogen, um gemeinsam die Advents- und Weihnachtszeit einzuläuten. Diesen Sonntag ist es wieder einmal soweit.

 

Rahmenprogramm beginnt 15 Uhr

Auf dem hinteren Rathausplatz beginnt das Rahmenprogramm 15 Uhr mit dem Auftritt der Posaunenbläser. Zeitgleich startet das Basteln mit der Kindertagesstätte "Saatkorn" und für eine "Überraschung in der Weihnachtszeit" sorgt die Kindertagesstätte "Rappelkiste" mit ihrem Puppenspiel, das 16 Uhr im Ratssaal beginnt. Hohndorfs Bürgermeister Matthias Groschwitz begrüßt die Gäste gegen 16.15 Uhr und 17 Uhr sorgt die Chorgemeinschaft "Harmonie" mit einem Konzert vorm Rathaus für musikalische Unterhaltung. Für das leibliche Wohl der Gäste ist beim Schwibbogenfest in Hohndorf wie immer gesorgt.

 

Ortsansässige Vereine veranstalten Fest

Das Besondere am Schwibbogenfest: es wird nur von den ortsansässigen Vereinen gestaltet. Ein Händlertreiben, wie man das von anderen Weihnachtsmärkten kennt, gibt es nicht. Das ist es auch, was das Fest ausmacht. Frank Scheibner leitet in der Gemeinde Hohndorf den Bauhof und in seiner Freizeit ist der 56-Jährige im Schnitz- und Klöppelverein Hohndorf/ Rödlitz engagiert, als Kind hat er das Schnitzen dort gelernt, gehört heute zum Vorstand und leitet seit 22 Jahren die Kindergruppe. Der Verein hat den Schwibbogen, in dessen Mitte eine Pyramide integriert ist, entwickelt. Wie Frank Scheibner erzählt, sei der Schwibbogen 1975 entstanden. Dieser stellt die Berufsgruppen von damals in Hohndorf vor. Auf dem Teller der Pyramide stehen Bergmann, Schmied, Bäuerin, Jäger und Lehrerin. Hinzu kommen auf der linken Seite des Schwibbogens die Klöppelfrau und auf der rechten Seite der Schnitzer. "Viele Kommunen haben entweder einen Schwibbogen oder eine Pyramide. In Hohndorf hat man beide Elemente kombiniert", so Scheibner. Und das gute Stück steht auch nur während der Advents- und Weihnachtszeit vorm Gemeindeamt.