Lößnitz. Auf einer Reise durchs Erzgebirge hat sich Staatssekretär Prof. Thomas Popp, der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 unter anderem Flagship-Projekte der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 angeschaut. Darunter verschiedene Skulpturen auf dem Kunst- und Skulpturenweg Purple Path. An seiner Seite Alexander Ochs, der Kurator de Projektes, der die Idee zum Pfad hatte.

Skulpturen "Monumentale Porzellane" wurden eingeweiht

In Lößnitz auf dem Gelände der Alten Dampfbrauerei Schwartz ist in diesem Zusammenhang ein weiteres Objekt am Purple Path eingeweiht worden, das mittlerweile sechste. Die Skulpturen "Monumentale Porzellane" stammen von der Künstlerin Uli Aigner. Es handelt sich dabei um Porzellan-Skulpturen, die Teil der lebenslangen Performance "One Million" sind. Die gebürtige Österreicherin, die in Berlin lebt, hat ihr Lebensprojekt 2014 entwickelt. Und die Objekte sind Handarbeit. Die Künstlerin, die nach einer Töpferlehre Produktdesign und Digitale Bildgestaltung studiert hat, schafft unterschiedlichste Gefäße aus Porzellan und das in ganz unterschiedlicher Größe, von ganz klein bis ganz groß. In jedes Objekt, bisher sind es rund 8000 Items, ritzt Aigner eine fortlaufende Nummer in den feuchten Ton. Dann wird das gebrannt mit transparenter Glasur. Die Werke werden verortet und auf einer Weltkarte dargestellt, die auf der Website der Künstlerin zu sehen ist. Die Form des Objekts in Lößnitz, so erklärt die Künstlerin, ist abgeleitet von einem Mostkrug beziehungsweise einer Vase: "Aber eben stark vergrößert. Man kann es als Universalgefäß sehen."