Am 12. Juni finden in vielen Orten Sachsens Landrats- und Bürgermeisterwahlen statt - so auch in Freiberg. Seit 2015 ist Sven Krüger (parteilos) der Oberbürgermeister der Silberstadt. Neben ihm gehen vier weitere Kandidaten ins Rennen um den Chefsessel. Wir stellen auf blick.de alle Kandidaten vor. Heute im Interview: Johannes Brink (Die Grünen). Der 28-Jährige ist Geschäftsführer und Gewerbetreibender und ledig.

 

Wie würden Sie Ihr Programm in einem kurzen Satz beschreiben?

JB: Mir geht es darum, den Klimaschutz als Chance zu nutzen, Räume für Kultur und junge Menschen zu erweitern und dabei echte Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen.

Welche drei Dinge müssten Ihrer Meinung nach in der Stadt unbedingt verbessert bzw. verändert werden?

JB: Hierbei sehe ich zunächst den Ausbau von Radwegen. Wir haben ein Radwegekonzept, aber davon ist leider bisher sehr wenig umgesetzt. Die Schaffung eines selbstverwalteten Jugendraums, da junge Menschen Räume zum Ausprobieren brauchen, ist für mich ein weiterer Punkt. Ich möchte die Verwaltungsgänge für die Bürger*innen erleichtern. Hierbei geht es mir gerade auch um funktionierende digitale Möglichkeiten.

Was schätzen Sie an Freiberg am meisten?

JB: Die vielen in vielfältigerweise engagierten Menschen in der Stadt. Dabei sehe ich gerade die Dynamik, in der teilweise in kürzester Zeit Veranstaltungen entstehen können.

4. Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Stadt und warum?

JB: Der Albertpark, weil er die grüne Oase der Stadt ist.

5. Wo sehen Sie Freiberg in fünf Jahren?

JB: Ich sehe eine Stadt, die den Wechsel zu erneuerbaren Energien in schnellen Schritten begonnen hat, in der das kulturelle Leben blüht, wo junge Menschen gerne leben und bleiben und wo die Universität stark mit der Stadt verbunden ist.