Lauenhain. Die Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. hat wieder ein paar Siege nach Mittweida geholt. "Wir hatten eine gute Saison", meint Erik Korehnke, der Vereinsvorsitzende der SG Lauenhain. Im Kanurennsport hat sich der 17-jährige Gerry Nöbel für das Finale der Junioren-EM qualifiziert.

 

Teilnahme an Junioren- Weltmeisterschaft

Nöbel gehört zum Kader der deutschen Nationalmannschaft. Bei den Wettkämpfen Ende Juni in Belgrad, Serbien haben er und sein Teamkollege den 8. Platz im Zweier-Kanu über 1000 Meter geholt und sich somit für die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft in Szeged, Ungarn qualifiziert. Auch dort ist er wieder im Zweier-Kanu über 1000 Meter angetreten und ist dort als Vierter durch das Ziel gefahren. "Es ist ganz knapp gewesen, fast wären sie Dritte geworden", sagt der Vereinsvorsitzende Korehnke.

 

Training neben Ausbildung

Es ist sehr stolz auf die Leistung seines jungen Sportlers, vor allem da Nöbel gerade eine Ausbildung zum Dachdecker macht. Trotz Arbeit und Berufsschule, hat der 17-Jährige jeden Tag trainiert. "Der ganze Verein hat in dabei unterstützt", erklärt Korehnke. Die Vereinsmitglieder haben die Trainingsgeräte entweder zu Nöbel nach Hause oder in seine Berufsschule gebracht. "Doch die meiste Arbeit hat er selbst geleistet", meint der Vereinsvorsitzende.

 

Bootshaus endgültig fertig

Er ist zudem sehr froh, dass das Bootshaus nun endgültig fertig ist. Bereits im letzten Jahr hat die SG Lauenhain ihr neues Vereinsdomizil eingeweiht, zu diesem Zeitpunkt war das Gebäude so gut wie fertiggestellt, es mussten nur noch ein paar Restarbeiten abgeschlossen werden. Einen großen Teil der Sanierungsarbeiten haben die Vereinsmitglieder damals übrigens selbst erledigt.

 

Positive Stimmung trotz steigender Kosten

Nun muss sich der Verein mit der kommenden Energiekrise auseinandersetzen. Die erhöhten Kosten für Strom und Heizung entscheiden ob die SG Lauenhain in nächster Zeit neue Trainingsgeräte anschaffen kann. Doch große Probleme sieht Korehnke nicht. "Wir bleiben positiv und sind guter Dinge, dass es weitergeht."