Lautes Klappern ist nun öfters am Tage vom Storchennest im Rochlitzer Ortsteil Penna zu hören. Und da stehen nun die beiden Störche in den bekannten Horst, schlagen mit den Flügeln und machen es sich bequem im Nest. "Der erste Storch wurde bereits am 1. März von meinem Nachbarn gesichtet und den zweiten habe ich am 4. März gesehen", berichtet Christa Andersch. Sie notiert jedes Jahr die Ereignisse rund um das Storchennest. Seit 1987 gibt es das Storchennest. Ein großes Problem stellte die Hochspannungsleitung dar, die immer wieder Störchen zum Verhängnis wurde. 1999 wurde Erdkabel verlegt und somit für mehr Sicherheit gesorgt.

Brut hat eventuell schon begonnen

Dass die Horste in der Region jetzt nach und nach mit Störchen besetzt werden, ist normal, stellt Kai Schaarschmidt, Storchbeauftragter des Landkreises fest. In Penna hat er bereits die zwei unberingten Störche begutachtet. Vermutlich liegen auch schon Eier im Nest und das Brüten hat begonnen. Christa Andersch beobachtete vor ein paar Tagen lautstarke Kämpfe zwischen dem Brutpaar und einem anderen Storch. Wer letztendlich gewonnen hat und welcher Storch vertrieben wurde, ist noch ungewiss.

Weitere Storchenpaare in Mittelsachsen

Ebenfalls sind nun die Horste in Rochlitz, Burgstädt und Altmittweida besetzt. Ob es ähnliche Bruterfolge wie im Vorjahr mit vier Jungstörchen in Penna und jeweils drei in Rochlitz und Burgstädt geben wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Großes Interesse am Pennaer Storchennest zeigen viele Wanderer und Radfahrer, die öfters vorbeischauen und eine Rast auf dem Spielplatz machen.