Lars Buth, ein leidenschaftlicher Hobbyfotograf aus dem Raum Dresden, Jahrgang 1977, ist unter dem Pseudonym @dreamlightpicture in der Fotografieszene bekannt. Seine Expertise liegt insbesondere im Bereich der Langzeitbelichtung, der einfachen Astrofotografie mit herkömmlicher Ausrüstung und dem faszinierenden Lightpainting.

Die Kunst des Lightpainting

Lightpainting, auch bekannt als Lichtmalerei, ist eine künstlerische Fotografieform, bei der eine Lichtquelle während langer Belichtungszeiten bewegt wird, um ein Bild zu "malen". Dabei werden die Kameraöffnung und die Lichtquelle synchronisiert, um beeindruckende Effekte in Farbe, Form, Bewegung und Gestaltung zu erzielen. Wie so ein Foto entsteht, seht ihr hier:

 

Die Vielfalt der Möglichkeiten

Die Faszination für Lightpainting entdeckte Lars vor einigen Jahren und seitdem hat er die vielfältigen Möglichkeiten dieser Technik erkundet. Angefangen hat er mit einfachen Taschenlampen, Farbfiltern, Glasfasern und Folien, um fesselnde Formen auf Fotos zu erschaffen. Sogar das Element Feuer wird in der Langzeitbelichtung zu einem spektakulären Werkzeug. Mit der Entwicklung verschiedener LED-Technologien hat sich das Lightpainting in neue Dimensionen erweitert.

Die Entwicklung der Szene

Früher musste vieles selbst gebastelt werden, aber heute erleichtern spezialisierte Shops die Beschaffung von Lightpainting-Zubehör. Diese fördern die wachsende Gemeinschaft von Lightpainting-Enthusiasten. In dieser Gemeinschaft werden nicht nur Erfahrungen ausgetauscht, sondern auch gemeinsame Lichtspiele veranstaltet. Dabei entstehen wahre Kunstwerke, sei es mit Licht, Feuer oder unkonventionellen Gegenständen wie einem Schneebesen, der mit Stahlwolle gefüllt ist, um faszinierende Feuereffekte zu erzeugen. Natürlich wird dabei stets auf Brandschutz und Sicherheit geachtet.

Die Herausforderung mit Modellen

Besonders herausfordernd und zugleich faszinierend ist das Lightpainting mit einem Model. Hierbei ist Geduld und Ausdauer gefragt, da das Model während der Belichtungszeit ruhig stehen muss, um die gewünschte Schärfte zu erreichen und die Bewegung einzufrieren. Lars legt großen Wert darauf, dass seine Bilder gestochen scharf sind. Alternativ zum ruhenden Model können Blitzgeräte am Ende der Langzeitbelichtung eingesetzt werden, um die gewünschten Lichteffekte zu erzielen.