Wir können uns alle noch an das Frühjahr 2020 erinnern, als wir im Supermarkt ein leeres Regal neben dem anderen gesehen haben und weder Toilettenpapier noch Nudeln ergattern konnten.

Auch in diesen Tagen beobachten Kunden in manchen Supermärkten, dass bestimmte Lebensmittel und andere Artikel fehlen. Auch die Hinweisschilder, dass die Waren nur noch in handelsüblichen Mengen verkauft werden, fallen immer wieder auf. Doch diesmal sind weniger die Hamsterkäufe, wie wir sie vom Beginn der Pandemie kennen, sondern andere Gründe schuld an den leeren Regalen. 

Ukraine ist wichtiger Lieferant für Mehl und Öl

Die Ursachen für die Knappheit und Preissteigerung einiger Lebensmittel liegt sowohl an den Folgen der schlechten Ernte, als auch an den Lieferengpässen aufgrund der Corona-Pandemie. Auch der Ukrainekrieg ist eine Ursache für die aktuelle Liefersituation, vor allem von Mehl, Sonnenblumen- und Rapsöl, da das Land ein wichtiger Lieferant der Saaten und des Korns ist. 

So reagieren die Supermärkte

Auf Nachfrage an Kaufland, Aldi Nord und Netto Markendiscount, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig daran, den Kundinnen und Kunden das gesamte Sortiment anzubieten. Kommt es jedoch bei einzelnen Produkten zu Lieferverzögerungen, besteht die Möglichkeit Alternativartikel zu kaufen. Die Supermärkte bitten ihre Kundinnen und Kunden die Waren in handelsüblichen Mengen einzukaufen.