Die eigenen vier Wände aufzuräumen und Unordnung zu beseitigen zählt sicher für die wenigsten Menschen zu den Lieblingsaufgaben. So sehr die Pandemie allen zu Schaffen macht, kann man die Zeit durchaus nutzen und sich selbst ein besseres, geordneteres Leben für die Zukunft ermöglichen.

 

Wer kennt es nicht: Nur wenige Tage ist man etwas nachlässig geworden und schon versinkt das Heim im Chaos. Unordnung breitet sich kaum merklich aus, sie ist plötzlich da. Ist sie erstmal da, gilt je größer das Chaos, desto geringer die Motivation, es zu beseitigen.Doch Unordnung ist nicht nur für das allgemeine Unbehagen nachteilhaft, auch für die Psyche kann sich die Wohnsituation auswirken.

Besonders wenn man nicht weißt, wo du beginnen sollst, fühlst man sich schnell überfordert. Damit das Aufräumen künftig schnell und effizient gelingt, haben wir einige Tipps für euch zusammengestellt.

Trenn dich vom Ballast

 

Weniger ist mehr. Oftmals neigen Menschen dazu Gegenstände aus emotinalen Aspekten zu behalten, ohne sie je zu verwenden. Auch der damalige materielle Wert spielt eine Rolle. Sowohl alte Elektronik, als auch Kleidung kann über diverse Apps verkauft werden und Raum für neues schaffen. Alternativ kann man sich auch an lokale Organisationen für Obdachlose oder Kinder wenden, die sich sehr über deine "Schrankleichen" freuen könnten.

 

Beginne mit den richtigen Schritten

 

Erlaube dir auch bei wenig geliebten Aufgaben ein wenig Spaß zu haben. Tanzbare Musik oder Lieder zum Mitsingen sind gut, um loszulegen und das Chaos anzugehen. Ziehe die Vorhänge zur Seite, reiße die Fenster auf und lasse Licht sowie frische Luft ins Innere.

Fordere dich selbst oder deinen Mitbewohner heraus. Überlege dir, wie lang du zum Aufräumen brauchst, stelle die Zeit mit einem Timer und versuche, diese zu unterbieten.

Wichtig ist, dass du eine Aufgabe nach der anderen erledigst und dich Schritt für Schritt durch das Chaos arbeitest. Ist deine ganze Wohnung betroffen, beginne mit dem Zimmer, das am wenigsten unordentlich ist. So kannst du schnell erste Erfolge verbuchen und bleibst motiviert.

 

Struktur und Planung

 

Beginne nach und nach, Flächen freizuräumen. Fange zum Beispiel bei deinem Bett an oder arbeite dich im Uhrzeigersinn vor. Beseitige alle Gegenstände, die nichts in deinem Bett zu suchen haben. Wenn es mehrere Teile sind, kannst du sie auf einem Haufen auf dem Boden zusammentragen.

 

Das Gleiche gilt für Regale und Fensterbretter. Räume die Flächen frei und häufe alle Gegenstände auf dem Boden an. Nun hast du Platz, um Staub zu wischen, die Bereiche zu reinigen und anschließend wieder neu zu organisieren.

Die aufgehäuften Gegenstände kannst du jetzt gesammelt wegräumen, dadurch sparst du dir auch Wege. Sortiere alle Bücher sowie Zeitschriften zusammen und trage sie zum entsprechenden Regal, räume Geschirr weg und direkt in den Geschirrspüler, sortiere deine Wäsche.

Wenn der Boden aufgeräumt ist, kannst du ihn reinigen und das Zimmer ist fertig.

Rituale für eine saubere Zukunft

Nimm jedes Mal etwas mit, wenn du den Raum wechselst. Räume das gebrauchte Geschirr in die Küche, wenn du dir ein Glas Wasser holen willst. Dadurch kannst du viel nebenbei aufräumen.

Sorge dafür, dass jeder Gegenstand einen festen Platz hat. Am besten ist es, wenn du die Dinge in Schränken oder Regalen und Boxen verstauen kannst. Je weniger Gegenstände auf den freien Flächen stehen, desto aufgeräumter wirkt dein Zuhause.

Sortiere Ansammlungen von losen Gegenständen in Thematische Bereiche . Zum Beispiel kannst du Bürobedarf in der gleichen Box aufbewahren und Kleinteile wie Batterien, Glühbirnen und Co. in einem anderen Behältnis. Wenn du die Dinge selten benötigst, kannst du sie auch in der Kammer oder im Keller verstauen.

Entledige dich von überflüssigen Dingen. Über die Zeit sammeln sich im Wohnraum viele Gegenstände an. Damit es leichter fällt Ordnung zu halten, sollte man in regelmäßigen Abständen ungebrauchte oder unnütze Teile aussortieren.