Auerbach. Stück für Stück nach oben geklettert ist der VfB Auerbach. Der Fußballoberligist ist sich treu und auch in der Krise ruhig geblieben. Mit der Entscheidung, den wechselwilligen Torjäger Marc-Philipp Zimmermann zum FSV Zwickau ziehen zu lassen, waren im Umfeld einige VfBler nicht einverstanden. Das ist verständlich. Doch inzwischen gilt Auerbach als schwer ausrechenbar, weil eben der Toptorjäger fehlt und andere aus der Jugendbrigade einsprangen.

 

"Schweren Herzens Vertrag aufgelöst"

Zuletzt kassierten die Göltzschtaler in fünf Pflichtspielen nur zwei Gegentore. "Wir wollen ehrlich sein. Wir hatten auch das nötige Spielglück. Aber insgesamt machen wir das derzeit richtig gut", freut sich VfB-Präsident Ronny Kadelke über das 1:1-Unentschieden beim 1. FC Magdeburg II und die folgenden vier Pflichtspielsiege. Natürlich hatten die VfB-Gremien zwischenzeitlich auch die Trainerfrage diskutiert. Doch das Trainerkarussell blieb stehen. Stattdessen rückten Coach Sven Köhler und der Verein zusammen. Intern gab es klare Worte. Der VfB Auerbach entsprach "schweren Herzens dem Wunsch, unseren bisherigen Co-Trainer Heiko Junghans, seinen Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufzulösen", bestätigt Ronny Kadelke.

 

Als Nächstes: Starke Gegner in den Startlöchern

Jetzt warten noch fünf ziemlich starke Gegner. Der VfB Auerbach ist bis auf vier Punkte an den dritten Platz herangerückt. Da scheint also noch mehr möglich.

Die letzten fünf Spiele in diesem Jahr:

  • Sa, 4. November, 13.30 Uhr VfB Auerbach - Sandersdorf
  • Sa, 11. November, 13.30 Uhr Bischofswerda - VfB Auerbach
  • So, 19. November, 13 Uhr Sachsen-Pokal VfB Auerbach - FSV Zwickau
  • Fr, 24. November, 19 Uhr VfB Auerbach - SC Freital
  • So, 3. Dezember, 13 Uhr Halberstadt - VfB Auerbach