Sachsenring. Vom 23. bis 25. September gastiert das ADAC GT Masters als drittes Großevent 2022 auf dem Sachsenring. Zuvor lockten bereits der Motorrad Grand Prix von Deutschland sowie die ADAC Sachsenring Classic zahlreiche Fans an. Bei der Auto-Veranstaltung mit dem Kernthema ADAC GT Masters/Int. Deutsche GT-Meisterschaft, die 2007 hier erstmals gastierte und demzufolge ebenfalls eine lange Tradition hier hat, gibt es in diesem Jahr eine echte Deutschland-Premiere. Neben der GT-Nachwuchsserie ADAC GT4 Germany, der Tourenwagenserie ADAC TCR Germany und dem Porsche Carrera Cup Deutschland ist erstmals der FIA ETCR eTouring Car World Cup im Rahmenprogramm der "Liga der Supersportwagen" dabei. Der innovative Weltcup trägt auf der Berg- und Talbahn bei Hohenstein-Ernstthal sogar das Saisonfinale seiner zweiten Saison aus.

 

Ausscheidungsrennen mit Power-Knopf

Angelehnt ist dieses System, bei denen immer nur ein kleiner Teil aller Fahrzeuge an einer Veranstaltung teilnimmt, an den Rallycross. Nun treffen die Besten von Ihnen zum großen Finale auf dem Sachsenring zusammen. Dies ist an sich schon ein Highlight für die Zuschauer, doch der Rennmodus macht alles noch spannender und ist vor allem auf der Rundstrecke einzigartig. Die Rennen werden mit Viertel- und Halbfinalläufen und jeweils nur einem Teil der Autos ausgetragen, bis schließlich die sechs Finalisten feststehen. Dabei kann die Maximalleistung der Autos mittels des "Power-up"-Modus, eine Art Booster, kurzzeitig auf 500 kW (680 PS) erhöht werden. Namenhafte bzw. am Sachsenring bereits bekannte Fahrer sind der FIA Rallycross-Weltmeister Mattias Ekström, der Anfang der 2000er-Jahre in der DTM mit einem ABT Audi TT-R hier schon zu Gange war, der ehemalige DTM- und ADAC-GT-Masters-Pilot Bruno Spengler sowie Maxime Martin, der 2011 beim einzigen WM-Autorennen auf dem Sachsenring (FIA GT1 World Championship) das Qualirennen am Samstag gewann.das Finale spannend gestalten.