Zwickau. Auf der Plattform Wikipedia ist es ganz einfach erklärt. Demnach ist Fußball eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften mit dem Ziel gegeneinander antreten, mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen. Doch gerade damit haben die Kicker des FSV Zwickau derzeit akute Probleme. Der Drittligist verlor die letzten drei Punktspiele und wartet seit fünf Begegnungen auf einen Sieg. Zuletzt hieß es zu Hause 0:1 gegen Freiburg II.

 

Ladehemmung im Sturm

In 13 Spielen traf das Team bisher nur neunmal. Nach Abschluss des jüngsten Spieltages sind die Zwickauer auf dem 18. Tabellenplatz abgerutscht. Auf Schlusslicht Spielvereinigung Bayreuth beträgt der Vorsprung gerade einmal zwei Zähler. "Die Statistik lügt an dieser Stelle nicht. Man hat auch gegen Freiburg gesehen, dass wir die Spiele nicht chancenlos verlieren. Doch in den entscheidenden Momenten war der Gegner einen Tick besser. Das müssen wir ändern", sagte Toni Wachsmuth, der Sportdirektor des FSV. "Wir dürfen in der aktuellen Situation nicht verzweifeln, die Situation aber auch nicht schönreden. Uns ist der Ernst der Lage bewusst", betonte Wachsmuth. Am kommenden Wochenende muss das Team zunächst einen weiten Weg auf der Straße zurücklegen.

 

An der Hafenstraße müssen Punkte her

Denn am Samstag läuft das Team von Chefcoach Joe Enochs bei Aufsteiger Rot-Weiß Essen (Anpfiff 14 Uhr) auf, der aktuell mit 16 Punkten auf dem 10. Platz notiert ist. Dann dürften die Ränge im Essener Stadion wieder gut gefüllt sein. "Für mich ist es das erste Spiel im Stadion an der Hafenstraße. Ich freue mich darauf, wir treffen auf einen coolen Gegner", meinte der Zwickauer Abwehrstratege Davy Frick. Aber so richtig cool wäre es für Zwickau nur, wenn das Team endlich wieder einmal einen Treffer mehr als der Gegner erzielen würde.