Flüchtlingsheim in Limbach fertig, Betreuungskonzept steht

Asyl Wohnheim geht nach vielen Anläufen in Betrieb

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Nach langem Hin und Her wird das ehemalige AOK-Gebäude an der Oststraße ab dieser Woche bezogen. Foto: Anett Büchner-Ulrich

Limbach-Oberfrohna. Der Bezugstermin für das erste Wohnheim für Flüchtlinge war monatelang verschoben worden. Das Zwickauer Landratsamt teilte mit, dass in dieser Woche nun endgültig Asylbewerber eintreffen sollen.

"Bei dem Objekt Oststraße 17 handelt es sich um ein Wohnheim, in dem die Unterbringung in Wohngruppen und in der Regel in 2-Bett-Zimmern erfolgt", gab Ilona Schilk bekannt. "Grundsätzlich werden - entsprechend des Unterbringungskonzeptes des Landkreises - in Wohnheimen überwiegend alleinreisende Personen untergebracht."

Der Mietvertrag zum Objekt ist laut der Pressesprecherin bis zum 30. April 2026 geschlossen. Das Grundstück steht im privaten Eigentum einer GmbH. Nach vorläufigen Angaben werden etwa 30 alleinreisende Männer aus dem Libanon, aus Afghanistan und dem Iran einziehen. In Kürze könnten noch einmal so viele Flüchtlinge dazukommen.

Die Herrichtung des Gebäudes hatte sich um fast ein Jahr verzögert, zuletzt standen noch Arbeiten an der Sicherheitsanlage aus. Die ersten Asylbewerber stammen aus einer bisherigen Notunterkunft in Mülsen. "Wir sind gut aufgestellt und haben uns neben unser Stabsstelle für Prävention ein gutes Netzwerk unter anderem mit kirchlichen Organisationen zur Betreuung der Asylbewerber geschaffen", betonte Jesko Vogel.

"Es sind auch bereits Überlegungen im Gange, wie wir uns wirksam um die Neuankömmlinge kümmern können. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass sie nicht sich selbst überlassen werden." Der Oberbürgermeister erwartet, dass sich alle Asylbewerber an die hier geltenden Regeln halten.



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