ETC: Aushilfe war beste Kraft

Eishockey Die Eispiraten verlieren weiter

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Philipp Halbauer war der beste Eispirat. Foto: Frenzel

Crimmitschau. Ein 20-jähriger Verteidiger, der momentan im Sturm aushilft, war der gefährlichste Akteur bei den Eispiraten Crimmitschau: Philipp Halbauer kam im ersten Abschnitt zweimal aus guter Position zum Abschluss (5./19.) und traf im letzten Abschnitt den Pfosten (52.).

Das sagt fast alles über den Auftritt der (vermeintlichen) Offensiv-Leistungsträger am Freitagabend bei der peinlichen 0:4 (0:1,0:1,0:2)-Heimniederlage gegen den EC Bad Nauheim. Damit ging auch die zweite Partie in der Play-down-Serie verloren.

Vor den 2243 Zuschauern machten Andreas Pauli (17.), Tom Pauker (38.), Charlie Sarault (45.) und Nick Dineen (54.) den verdienten Sieg für die Gäste aus der hessischen Kurstadt perfekt. Von den Hausherren gab es - trotz der Unterstützung von den Rängen - kein Aufbäumen. Trainer John Tripp haderte (wieder einmal) mit den vielen unnötigen Strafen. "Das war kein gutes Spiel. Die fehlende Konstanz ist unser Problem", sagt der Eispiraten-Coach.

Mehr als verwunderlich: Obwohl Leute wie Ivan Ciernik, Dominic Walsh und Chris St. Jacques nach ganz schwachen Leistungen eine Denkpause verdient haben, verzichtet der Trainer auf Umstellungen. Dabei sitzt mit Stürmer Valerij Guts ein Eigengewächs momentan nur auf der Tribüne. Er stellt für den Coach keine Option dar. Tripp: "Ich bin zufrieden mit der Mannschaft, die wir jetzt haben."