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7:0! CFC mit standesgemäßem Sachsenpokalsieg

FUSSBALL Nach dem SV Liebertwolkwitz ist vor dem SV Panitzsch/Borsdorf

Liebertwolkwitz/Leipzig. 

Liebertwolkwitz/Leipzig. Der Chemnitzer FC ist standesgemäß in das Achtelfinale des "Wernesgrüner Sachsenpokals" eingezogen. Gegen den SV Liebertwolkwitz siegten die Himmelblauen mit 7:0. Die Treffer auf der "Sportanlage Liebertwolkwitz" erzielten Simon Noah Roscher, Freiberger, Shala, Zickert und Bickel, dazu steuerte Kircicek einen Doppelpack beim Landesklassenvertreter bei.

CFC-Capitano feiert Comeback

CFC-Coach Daniel Berlinski nahm den Sachsenpokal erneut zum Anlass, um mit Jakubov und Kurt zwei Stammkräften eine Pause zu geben. Im Tor stand folglich Dogan, zudem feierte CFC-Kapitän Müller nach seinem Innenbandanrisses im rechten Knie, welchen er sich im Ligaspiel bei der BSG Chemie Leipzig zugezogen hatte, sein Comeback auf dem Rasen.

Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten

Nicht einsatzbereit waren hingegen Grym, Köhler, Pelivan und Keller. Mitte der ersten Halbzeit kam der Viertligist in Torlaune. Den Auftakt übernahm Simon Noah Roscher mit einem sehenswerten Kopfball nach einer Schimmel-Flanke, zehn Minuten später assistierte Roscher beim 2:0 von Freiberger. Für den 4:0-Pausenstand sorgte Kircicek mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten.

Himmelblaues halbes Dutzend

In der zweiten Halbzeit vollzog Berlinski zwei Doppelwechsel, erst kamen Osso und Shala für Schimmel und Simon Noah Roscher in die Partie, später ersetzen Eppendorfer und Max Roscher Campulka und Kircicek. Die besseren Möglichkeiten nach dem Seitenwechsel hatte anfänglich der Landesklassenvertreter. So musste der himmelblaue Schlussmann unter anderem bei einem Distanzschuss sowie einem Freistoß sein Können unter Beweis stellen. In der 72. Minute knipste Shala nach einer Walther-Ecke ein, für den CFC war es bis dato die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang. In den letzten zehn Minuten trafen Zickert und Bickel zum standesgemäßen 7:0-Endstand.

Nächster Ausflug in die Leipziger Peripherie

Für den Chemnitzer FC geht es am Mittwoch, dem 17. November, gleich mit dem Achtelfinale weiter. Der Rekordsachsenpokalsieger tritt beim SV Panitzsch/Borsdorf an, für den es das größte Spiel seiner Vereinshistorie sein wird. Der Leipziger Stadtpokalsieger und aktuelle Spitzenreiter der Leipziger Stadtliga warf mit dem VfB Zwenkau, BSC Freiberg und FSV Krostitz drei Vertreter aus der Landesliga gegentorlos aus dem Wettbewerb. Nachdem Verband und Polizei grünes Licht erteilten, findet am Panitzscher "Waldkater" die Achtelfinalbegegnung statt. Dem Anlass entsprechend wird eine zweireihige Tribüne mit 120 Sitzen aus der RB-Arena errichtet, welche in Zukunft noch eine Überdachung erhalten soll. Damit ein Fussballfest gefeiert werden kann, bittet der SV Panitzsch/Borsdorf um die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsauflagen.

Absageflut im Achtelfinale

Während der Chemnitzer FC seine Achtelfinalpartie - Stand jetzt - also absolvieren kann, wurden die Duelle SC Freital gegen den Bischofswerdaer FV, FSV Oderwitz gegen die SG Motor Wilsdruff, SG Handwerk Rabenstein gegen Dresden Laubegast sowie SV Einheit Kamenz gegen Drittligist FSV Zwickau aufgrund der neuen sächsischen Corona-Schutz-Verordnung abgesagt. Etwaige Nachholtermine sind noch nicht bekannt.

Drei Partien konnte unter den geltenden Rahmenbedingungen dennoch durchgeführt werden. Am Freitag hatte sich Budissa Bautzen mit 3:0 beim SSV Markranstädt bereits durchgesetzt und den Einzug ins Viertelfinale des "Wernesgrüner Sachsenpokals" gefeiert. Am heutigen Samstag zogen die BSC Chemie Leipzig gegen den Dresdner SC sowie die Kickers aus Markkleeberg gegen den Bornaer SV erfolgreich nach.

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