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Aaron Jungnickel wurde in Litauen Klassensieger

Motorsport 1.300 Kilometer Anreise

Chemnitz. 

Chemnitz. In unregelmäßigen Abständen bestreitet Aaron Jungnickel als Co-Pilot bis zu zehn Rallyes pro Jahr. Zuletzt wartete mal wieder eine besondere Veranstaltung auf den 23-jährigen Chemnitzer.

 

Co-Pilot von Conrad Rüdiger

Es war seine nun schon vierte Teilnahme insgesamt sowie die erste in diesem Jahr an der "Rally Rokiskis" in Nord-Litauen an der Grenze zu Estland. In den letzten beiden Corona-Jahren hat er sich diesen Spaß als Co-Pilot von und zusammen mit Conrad Rüdiger aus dem vogtländischen Pausa bereits gegönnt. "Es sind zwar 1.300 Kilometer Anreise, aber die Rallye ist super organisiert und ist ein richtiges Volksfest, mit abgesperrter Innenstadt und so weiter", hält Aaron Jungnickel zunächst fest.

 

Kaum noch Startmöglichkeiten in Deutschland

Außer, dass die "Rally Rokiskis" mit annähernd 100 Prozent Schotteranteil und vielen Sprungkuppen eine für das Baltikum typische Rallye ist, ist es auch eine der wenigen Möglichkeiten für Conrad Rüdiger und Aaron Jungnickel mit dem Lada 2105 VFTS des Baujahres 1986 überhaupt zu fahren. Dazu ergänzt Aaron Jungnickel: "In Deutschland haben wir kaum noch Startmöglichkeiten, aber in Litauen ist diese historische Klasse nach wie vor ausgeschrieben. Die diesjährige Rokiskis war ein Probelauf für einen geplanten Lada-Cup. Allerdings muss dazu noch ein gemeinsames technisches Reglement erarbeitet werden. Für 2023 sind drei bis vier Läufe in Litauen sowie einer in Polen und einer in Deutschland geplant."

Der Testlauf verlief für Conrad Rüdiger/Aaaron Jungnickel schon mal hervorragend. Von den sieben Lada-Teams gingen sie letztendlich als Sieger hervor.

 

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