Ab 3. Januar: Notfahrplan der Citybahn nach schwerem Unfall

Verkehr Beeinträchtigungen und verkürzte Strecken

Chemnitz. 

Chemnitz. Ein schwerer Bahnunfall hat Folgen. Mit Schulbeginn ab Mittwoch (3. Januar) verkehrt die Linie C14 verkürzt nur zwischen Mittweida und Bahnhof Einsiedel.

 

Was war passiert?

Am 23. Dezember 2023 stieß auf der Linie C15 abends eine Regionalstadtbahn des Typs Citylink mit einem im Sturm umgefallenen Baum zusammen. Die Frontscheibe splitterte, der Fahrer erlitt Schnittverletzungen am Arm - Klinik. Die Fahrgäste blieben wohlauf.

 

Wochenlanger Ausfall?

In der Werkstatt stellte sich heraus: Der Fahrzeugrahmen ist beschädigt. City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube: "Wir erfahren erst im Laufe dieser Woche, wie lange das Fahrzeug ausfallen wird."

Anhand der Schäden ist davon auszugehen, dass es sich um einige Wochen handeln wird. Da ein weiterer Citylink zur Hauptuntersuchung ist und ein dritter infolge defekter Federung ausfällt, stehen von zwölf Citylinks nur neun zur Verfügung. Friedbert Straube: "Ein Viertel der Citylink-Flotte ist damit nicht einsatzbereit. Deshalb müssen wir in einen Notfahrplan übergehen. Es ist besser, planmäßig etwas weniger zu fahren, dafür aber stabil. Den Betrieb ohne Reservefahrzeug umzusetzen würde bei jeder Fahrzeugstörung zu außerplanmäßigen Ausfällen führen."

 

Fahrplan ab 3. Januar:

Ab Mittwoch, 3. Januar, verkehrt die Linie C 14 deshalb nur zwischen Mittweida und Einsiedel, fährt also nicht weiter bis Thalheim. Der Abschnitt Einsiedel <> Thalheim wird nur von der Linie C 13 bedient, die unverändert verkehrt. Dieser Notfahrplan gilt bis einschließlich 16. Januar. Ab Mittwoch, 17. Januar, verkehrt die Linie C 14 wieder normal.

 

Folge für die C 15

Dafür müssen aber die Citylinks von der Linie C 15 abgezogen werden. Dort kommen ab 17. Januar 2024 Regioshuttle zum Einsatz. Folge: Die Linie C 15 wird dann vorerst im Chemnitzer Hauptbahnhof enden, da die Regioshuttle als reine Eisenbahnfahrzeuge nicht durch die Chemnitzer Innenstadt fahren können.

Geschäftsführer Straube: "Wie lange wir C15 im Notfahrplan bedienen müssen, hängt davon ab, wann unsere ausgefallenen Fahrzeuge wieder einsatzbereit sein werden. Ich kann unseren Fahrgästen versichern, dass wir mit Hochdruck daran arbeiten, so schnell wie möglich zum Normalfahrplan zurückzukehren. Unser verletzter Fahrer hat mittlerweile die Klinik verlassen und ist auf dem Weg der Besserung."

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