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CFC: Punkteteilung unter Flutlicht!

FUSSBALL Der Chemnitzer FC und die BSG Chemie Leipzig trennen sich 1:1

Leipzig. 

Leipzig. Der Chemnitzer FC bleibt zwar weiter sieglos, konnte aber beim Gastspiel bei der BSG Chemie Leipzig einen Punkt entführen. Die Jäpel-Führung glich Pagliuca zu Beginn der zweiten Halbzeit verdientermaßen aus. Der Flutlichtfluch der Chemiker geht hingegen weiter: So konnte nach wie vor kein Spiel unter Flutlicht gewonnen werden. Nach Niederlagen gegen Germania Halberstadt (0:2) und SV Lichtenberg 47 (0:1) wurde im dritten Anlauf mit der neuen mobilen Lichtanlage der erste Punkt geholt. Fans und Spieler besangen den gewonnenen Punkt lautstark und mit mehreren Bengalos.

 

 

Im altehrwürdigen Alfred-Kunze-Sportpark waren 4.099 Zuschauer zugegen; die BSG Chemie hat mit fast 2.000 Dauerkarten einen Rekord beim Dauerkartenverkauf geschafft. Ein Großteil der Chemnitzer Anhänger verzichtet bewusst auf die Anreise in die Messestadt, um als Auswärtsfan ein klares Zeichen gegen personalisierte Tickets zu setzen. Deswegen bevölkerten auch nur etwas mehr als 100 himmelblaue Schlachtenbummler den Gästeblock. Insgesamt standen dem CFC 500 Tickets zur Verfügung.

 

 

Klare Zielstellung: "Wir sind in der Pflicht, drei Punkte zu holen!"

 

CFC-Coach Daniel Berlinski startete mit einer 4-4-2-Formation, in dieser agierte Campulka im defensiven und Kapitän Tobias Müller im ungewohnten linken Mittelfeld. Im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen die VSG Altglienicke gab es zwei personale Wechsel. Max Roscher und Freiberger wurden durch Grym sowie Kircicek ersetzt. Beide Seiten begannen bei Nieselregen und Sonnenschein bedächtig, Chancen waren folglich Mangelware. Surek hatte die erste für den Gastgeber, jedoch kam er mit seinem Schuss nicht an Jakubov vorbei. Die beste für die Himmelblauen hatte Pagliuca via Kopfball, den anschließenden Nachschuss von Caciel hielt Chemie-Schlussmann Bellot sicher. In der 32. Minute köpfte Jäpel frei zur - zu diesem Zeitpunkt - etwas überraschenden Führung ein. Diesem waren ein Einwurf und eine Kopfballverlängerung vorausgegangen.

 

Grün-Weiße Pyrotechnik zur zweiten Halbzeit

Im Heimbereich gab es eine sehenswerte Pyro-Aktion, welche zur Folge hatte, dass die zweite Halbzeit einige Minuten später von Schiedsrichter Rasmus Jessen aus Berlin angepfiffen werden konnte. Aus einem seiner nächsten Pfiffe resultierte ein Freistoß für die Himmelblauen. Diesen trat Grym und Pagliuca verlängerte den Ball in die kurze Ecke. Der schnelle Ausgleich brachte den Gästen Aufwind, wenige Augenblicke später hatte Caciel nach feinem Zuspiel von Grym die Führung auf dem Fuß, jedoch wurde Lupfer kurz vor der Linie geklärt. Zur Pause brachte Roman Eppendorfer. Der U19-Kapitän kam für Tobias Müller, der wegen einer Knieverletzung die Partie nicht mehr fortsetzen konnte, und feierte sein Debut bei den Profis. Mit Shala und Simon Noah Roscher kamen noch zwei Stürmer in die Partie. Die Chemiker hatten in der Schlussphase noch eine Möglichkeit, die kurz vor der Linie geklärt werden konnte. Am Ende blieb es bei einer umkämpften, aber gerechten Punkteteilung.

 

Schwere Aufgaben in den nächsten Wochen

Nach vier Spieltagen hatte der Chemnitzer FC neun Punkte auf dem Konto, wiederum vier Spieltage später sind immer zwei weitere hinzugekommen. Am kommenden Dienstag, den 31. August, gastiert um 19 Uhr im "Stadion - An der Gellertstraße" mit dem 1. FC Lokomotive Leipzig ein weiterer ambitionierter Regionalligist, was womöglich für CFC-Coach Daniel Berlinski zu einem ersten Endspiel werden könnten. Am 05. September folgt die Zweitrundenpartie im "Wernesgrüner Sachsen", in welcher der CFC - wie schon in den letzten beiden Spielzeiten - erneut auf den FC Grimma trifft. Mit dem Überraschungsteam FSV 63 Luckenwalde sowie dem FC Energie Cottbus und dem BFC Dynamo warten im Ligabetrieb keinesfalls leichte Aufgaben.