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Neues Sitzmobiliar lädt Besucher der Chemnitzer City zum Verweilen ein

Projekt Pause vor dem Rathaus gefällig?

Chemnitz wird ein bisschen bunter: Neue Sitzmöglichkeiten bieten Besuchern der Innenstadt auf dem Neumarkt eine neue Möglichkeit zum Verweilen. In Zusammenarbeit dem Verein Europäische Kunstgemeinschaft hat die Stadt die individuellen Sitzmöbel produzieren lassen, die einen Bezug zu Chemnitz herstellen.

 

Farbspektrum der Kulturhauptstadt aufgegriffen

Eine vier mal fünf Meter große Sitzinsel erinnert in ihrer Form an die Grundrisse der Stadt. Zusätzlich laden fünf "Chemnitzer Chefsessel" in Form des Buchstabens C zum Platznehmen ein. Die Farbgebung soll die Vielfalt der Stadt widerspiegeln und greift zudem thematisch das Farbspektrum der Kulturhauptstadt auf.

 

Von Krise zu Krise

Die Entwürfe der Sitzgelegenheiten entstanden in einem künstlerischen Prozess, bei dem sich lokale Akteure mit der Gestaltung des öffentlichen Raums durch Sitzelemente beschäftigt haben. Idee und Realisierung stammen aus der Tischlerei von Tommy Kotzur und Tony Ebersbach aus Mülsen. "Die Idee entstand bereits 2020 - seitdem musste das Projekt durch die Krisen immer wieder verschoben werden", sagt Tommy Kotzur. Zuletzt machten dem Kollektiv Lieferengpässe und steigende Holzpreise zu schaffen.

 

Mobil einsetzbar

Die Sitzmöbel können mobil eingesetzt und an verschiedenen Standorten der Stadt aufgestellt werden. Darüber hinaus sollen sie in Veranstaltungsformate, wie dem anstehenden Chemnitzer Weindorf, integriert werden. Die Kosten für die neuen Sitzmöbel belaufen sich auf insgesamt 57.000 Euro. Finanziert wurden sie durch den Innenstadtfonds der Stadt Chemnitz, der Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt sowie Erhöhung der Verweilqualität unterstützt.

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