Chemnitz. Wenn der Chemnitzer FC am 30. September in der Fußball-Regionalliga Nordost zu seinem nächsten Punktspiel gegen den BFC Dynamo aufläuft (Anpfiff 14.05 Uhr, Stadion an der Gellertstraße) dürften auch wieder Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Aufgebot stehen. Stellvertretend dafür seien Niclas Walther und Roman Eppendorfer genannt, wenngleich Letzterer aufgrund einer Rotsperre erst einmal pausieren muss. Die Nachwuchsarbeit besitzt bei den Himmelblauen einen hohen Stellenwert.

 

Fußballcamp in den Herbstferien

Um die Umsetzung der täglichen Arbeit mit den jungen Kickern kümmert sich unter anderem der Förderverein für Jugend, Sport und Soziales. Er hat seine Basis am CFC-Junior-Campus am Neubauernweg. Dort beginnt am 2. Oktober auch das nächste Fußball-Camp, das bis 6. Oktober stattfindet. Im Rahmen der Woche ist auch eine Autogrammstunde mit der Regionalligamannschaft geplant. "Die Durchführung solcher Nachwuchs-Camps, die es auch im Sommer gibt, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben", sagt Jens Seidel.

 

Arbeit des Fördervereins durch Sponsoren ermöglicht

Außerdem betreibt der Verein einen Fahrdienst, um Kinder zum Training abzuholen. "Dabei handelt es sich in der Regel um die jüngeren Jahrgänge, die zum Beispiel in Burgstädt oder Rochlitz wohnen. Wir fahren aber auch bis nach Grimma oder Gera", erklärt der 60-Jährige, der seit zwei Jahren an der Spitze des Fördervereins steht. Er war 1967 als Vierjähriger mit seinem Opa erstmals im Stadion. "Damals spielte der FCK gegen den FC Vorwärts Berlin, der mit Otto Fräßdorf auflief. Das werde ich nie vergessen", blickt Seidel zurück. Die Arbeit des Fördervereins wird durch Sponsoren finanziell abgesichert, wobei das Klinikum Chemnitz der Hauptpartner ist. "Wir haben aber auch viel kleine Gönner, die uns unterstützen", versichert Seidel. So packten zum Beispiel ortsansässige Handwerker bei der Renovierung des Vereinsheims am Neubauernweg tatkräftig an.