Von der Innenstadt bis zum Fichtelberg: 8. Chemnitzer Radmarathon gestartet

Sport 1000 Fahrer aus ganz Deutschland traten in die Pedale

Die achte Auflage des Radmarathons von Chemnitz zum Fichtelberg ist am Sonntag unter Federführung des Stadtsportbundes in der Innenstadt von Chemnitz bei bestem Wetter pünktlich gestartet. 1000 Fahrer begaben sich in verschiedenen Startblöcken auf die knapp 100 Kilometer lange Strecke, auf der reichlich 2000 Höhenmeter zu absolvieren waren. 350 Pedaleure kamen direkt aus Chemnitz, andere aus Dresden, Leipzig oder Berlin. Insgesamt hatten sich Teilnehmer aus 13 Bundesländern angemeldet.

Lübecker tritt in die Pedale

Jörg Olschewski war extra aus Lübeck angereist, um mit in die Pedale zu treten. "Ich war sogar schon bei der Premiere 2012 dabei. Damals absolvierte ich am Chemnitzer Klinikum gerade ein Praktikum", sagte der 32-Jährige, der eigentlich aus Thüringen stammt, in Dresden studierte und jetzt in Norddeutschland als Kinderarzt arbeitet. "Bei der ersten Veranstaltung war das Starterfeld sehr überschaubar. Ich finde es toll, wie sich jetzt alles entwickelt hat", beschreibt der Mediziner die Veranstaltung.

Trotz langjähriger Erfahrung keine Routine

Frank Bihra, der diese Volkssportveranstaltung ursprünglich ins Leben gerufen hatte, zählte erneut zum Organisationsteam. "Der Radmarathon findet zwar nun schon zum achten Mal statt. Doch Routine will sich bei uns deshalb nicht einstellen. Die meisten von uns dürften in der Nacht vor dem Start unruhig geschlafen haben. Schließlich wollen wir wieder für einen reibungslosen Ablauf sorgen", sagte der 68-Jährige vor dem Start.

Reiningungseinsatz vor dem Start

Am Freitag hatte sich Bihra mit einigen Helfern des Veranstalters Richtung Erzgebirge auf dem Weg gemacht, um den Abschnitt zwischen Rittersgrün und Oberwiesenthal zu säubern. Dort musste nämlich der ursprüngliche Streckenverlauf wegen Straßenbauarbeiten geändert werden. "Zum Glück genehmigte uns der Forst, dort ausnahmsweise einen asphaltierten Weg durch den Wald zu nutzen. Wir waren dann mit Besen und einer kleinen Handkehrmaschine ausgerüstet vor Ort, um diesen Bereich von Tannennadeln und Splitt zu säubern, um damit Unfallgefahren zu minimieren", sagte Bihra.