100 Jahre nach Kriegsende: Neue Vortragsreihe

Geschichte Kulturzentrum widmet sich dem Ersten Weltkrieg

Foto: Tomaz Levstek/Getty Images

Schneeberg. Trotz Umstrukturierungen ist das Kulturzentrum "Goldne Sonne" in Schneeberg weiterhin Anlaufpunkt in Fragen Politische Bildung, Geschichte und Heimatkunde im weitesten Sinne.

Anna Neef ist Mitarbeiterin im Bereich Programmplanung Soziokultur und Bildung. Was die politische Bildung angeht, so Neef, gibt es in diesem Jahr unter anderem eine ausführliche Reihe zum Thema "100 Jahre Ende Ersten Weltkrieges". Dabei spannt man den Bogen sehr weit. Das beginnt damit, das man die Verhältnisse vor dem Krieg aufzeigt, sich dem Untergang der Monarchie widmet, den Krieg selbst thematisiert und genauso auch der Nachbereitung aufgreift.

Unterstützung bekommt man seitens des Kulturzentrums von Frank-Lothar Kroll, Professor an der TU Chemnitz. Insgesamt sind es fünf Teile. Die einzelnen Vorträge werden zum einem von Frank-Lothar Kroll gehalten und von weiteren fachkundigen Referenten. Mit dabei ist unter anderem auch Reiner Pommerin, Mitglied im Sächsischen Kultursenat.

Los geht es mit "Sachsen, Deutschland und Europa am Vorabend des Ersten Weltkrieges"

Die Vorträge wurden jeweils auf Mittwochabend 19 Uhr gelegt. Der Eintritt ist immer frei. Start der Reihe ist am 28. Februar. Zum Einstieg geht es beim Vortrag von Frank-Lothar Kroll um "Sachsen, Deutschland und Europa am Vorabend des Ersten Weltkrieges".

Jeweils ein weiterer Vortrag läuft dann im März und April sowie im September und Oktober. Eine weitere Reihe, die im März startet, läuft unter der Überschrift "Tradition verpflichtet". In diesem Zusammenhang hat man Robin Hermann als Kenner der Materie für eine vierteilige Vortragsreihe gewonnen.