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Abschied von Publikumsliebling "Curly"

Zoo Emu im Auer Zoo der Minis musste eingeschläfert werden

Aue. 

Aue. Neben alle positiven und erfreulichen Nachrichten über Nachwuchs im Auer Zoo der Minis, gibt es jetzt auch eine traurige Nachricht. So hat sich der Zoo jetzt von Publikumsliebling "Curly" verabschiedet, der aufgrund von Herzproblemen eingeschläfert werden musste. Wie es vom Zoo heißt, war Curly in den letzten Wochen auffallend schlapp und müde und auch eine Behandlung mit Herzmedikamenten brachte letztlich keinen Erfolg mehr.

Curly, der wegen seiner Sturmlocke, diesen Namen bekam, hat seit 1995 in Aue gelebt und durch seine Eigenart erreichte er große Bekanntheit. Auch ohne weiblichen Partner wollte Curly unbedingt brüten und das hat man ihm auch ermöglicht - mehrmals hat Curly befruchtete Emu-Eier, die ihm die Pfleger besorgt haben, ausgebrütet und hat die Jungtiere auch erfolgreich groß gezogen. Der Versuch, ihn mit einem weiblichen Emu zusammen zu bringen, scheiterte mehrmals.

Der australische Riesenvogel passte eigentlich nicht so wirklich ins Konzept des Auer Tiergartens, der sich auf Minitiere spezialisiert hat. Doch der putzige Vogel schaffte es auf seine liebenswerte Art, das er bleiben durfte. Curly reißt jetzt eine Lücke. Da der Emu trotz seiner Größe quasi zum Inventar im Auer Zoo der Minis gehört und fast schon als inoffizielles Maskottchen gilt, soll jetzt ein Emu-Pärchen in die großen Fußstapfen treten, die Curly hinterlassen hat.



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