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Chemnitz

Aue-Bad Schlema beantragt Covid-Exit Modellprojekt

Modellprojekt Kommune sucht nach einem Weg aus dem Lockdown

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Analog Augustusburg und Oberwiesenthal hat jetzt auch Aue-Bad Schlema ein Covid-Exit Modellprojekt beantragt. Mit diesem Modellprojekt soll ein Weg aus dem Corona-Lockdown gefunden werden. Vorgesehen ist, dass es eine Öffnung der gastronomischen Betriebe, der Beherbergungsbetriebe, der Unternehmen des Einzelhandels sowie der musealen und kulturell geprägten Einrichtungen gibt und das unabhängig von den Inzidenzwerten. Allerdings ist daran eine Bedingung geknüpft - Gäste, die beispielsweise ein Hotel oder Restaurant, ein Museum oder eine Freizeiteinrichtung besuchen möchten, müssen einem negativen Schnelltest vorweisen, der per QR-Code dokumentiert ist. Was den Test angeht, so können sich sowohl Einwohner als auch Touristen über einen Link einen QR-Code generieren und damit dann ins Schnelltestzentrum gehen, wo der Test durchgeführt wird. Der Code wird ausgelesen und mit dem Personalausweis verglichen. Der Befund wird seitens des Testzentrums ins System eingetragen. Personen mit negativem Ergebnis erhalten einen QR-Code und sind für drei Tage freigeschaltet. In den teilnehmenden Einrichtungen kann der Code vorgezeigt werden. Wie es heißt, könne der Einzugsradius entsprechen groß werden, je nachdem, wie hoch die Anzahl der Einrichtungen ist, die sich beteiligen. Für die teilnehmenden Einrichtungen soll es ein Webinar zur Schulung geben. Die Registrierung erfolgt auf der Website: www.publictesting.de. Wenn das System greift, könnte beispielsweise ein getesteter Besucher aus Chemnitz in eine Gaststätte in Aue-Bad Schlema gehen. Grundlage des Projektes ist die Möglichkeit, jederzeit einen Schnelltest für alle Bürger, Mitarbeiter und Besucher der Stadt anbieten zu können. Geplant ist es daher, dass die Stadt Aue-Bad Schlema zusammen mit der Firma Modl Medical GmbH und dem Schnelltestzentrum Aue Bad Schlema in der Oststraße einen Drive In Test einrichtet. Dort können sich dann alle ohne vorherige Anmeldung schnell, sicher und effizient testen lassen. Morgen soll ein Container, wo die Tests durchgeführt werden, auf dem Parkplatz vor dem ICEhouse in der Auer Neustadt aufgestellt werden. Perspektivisch ist es geplant, auch weitere Testzentren ins System einzubinden. Der Startschuss soll voraussichtlich am 12. April fallen.

 



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