Auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe

Historie Areal der Saigerhütte lädt zu stimmungsvollen Führungen ein

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Udo Brückner und Söhnchen Hugo laden ins Areal der Saigerhütte ein. Foto: Ilka Ruck

Olbernhau. Die Olbernhauer können stolz sein auf ihre Saigerhütte als einer der bedeutendsten Zeitzeugen der spätmittelalterlichen Buntmetallurgie in der Montanregion Erzgebirge. Das geschichtsträchtige Areal ist gemeinsam mit weiteren Zeugen der Bergbaugeschichte des Erzgebirges auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Es ist auf alle Fälle spannend, diese interessante Historie zu erkunden. Beispielsweise bei einer der vielfältigen Führungen. Mehrmals im Jahr gibt es die Kindererlebnisführung "Dem Geheimnis der Saigerhütte auf der Spur". Dabei schlüpfen Museumsmitarbeiter in historische Kostüme und inspizieren mit den Besuchern als einstige Besitzerin Barbara Uthmann, Zar Peter der 1. oder als Hüttenknappe in einem kindgerechter Rundgang das Museumsareal.

Am 15. Oktober ist Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge

Immer am ersten Sonntag im Monat führt um 10 Uhr der Hüttenknappe interessierte Gäste durch das Areal und gibt sogar einen Einblick in die sonst verschlossene "Laube des Faktors". Doch auch ohne Führung wird das gesamte Gelände mit Kupferhammer, Schmelzhütte "Lange Hütte", Ausstellung zur Geschichte, Arbeiterwohnhaus, Hüttenladen, Kindererlebniswelt "Stockausen", Bowlingbahn, Kraftwerk, Kerzenwelt und guter Gastronomie zu einem besonderen Erlebnis.

Beispielsweise am 15. Oktober, dem Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge. Dann findet in der Zeit von 10 bis 15 Uhr in der Ausstellung im Kupferwarenlager des Museums Saigerhütte Olbernhau eine Informationsveranstaltung zum Thema "Was ist (m)eine Münze wert" statt. Außer der Gelegenheit zu einer kostenlosen Münzbestimmung und Werteinschätzung bietet sich auch wieder die Möglichkeit alte Ansichtskarten schätzen zu lassen.

Mitglieder des Numismatischen Vereins Stollberg e.V. stehen Interessierten zur Verfügung.