Axel Jungk zieht es in die Landeshauptstadt

Umzug Skeletoni bereitet sich in Dresden auf Olympia vor - Popularität soll wachsen

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Der Großolbersdorfer Bürgermeister Uwe Günther gratuliert Skeletoni Axel Jungk zu seiner erfolgreichen Saison. Foto: A. Bauer

Hohndorf. Die Olympischen Winterspiele, die im Februar 2018 im südkoreanischen Pyeongchang ausgetragen werden, sind das große Ziel von Axel Jungk. Um es dorthin zu schaffen und mit einem guten Ergebnis heimzukehren, setzt der 26-jährige Skeletoni aus dem Erzgebirge alle Hebel in Bewegung. Nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der Heim-Weltmeisterschaft am Königssee war es für Jungk zunächst einmal wichtig, etwas für den arg strapazierten Körper zu tun.

Deshalb unterzog sich der Hohndorfer, bei dem im Vorjahr ein schlecht verheilter Wirbelbruch festgestellt worden war, in Bad Endorf am Chiemsee einer sechswöchigen Reha. "Den ganzen Tag war Stabilisationstraining angesagt. Außerdem gehörten Massagen, Manuelle Therapie, Strom und Wasserbehandlung auf dem Programm", so Jungk. Seine Schmerzen sind zwar noch da, "aber nicht mehr so schlimm".

Dresden soll ihm bei der Entwicklung helfen

Inzwischen ist der Skeletoni wieder im Trainingsalltag angekommen. Zwar beginnt die intensive Phase erst Ende Juli, doch ist schon jetzt tägliches Schwitzen angesagt. Seine Einheiten absolviert der Erzgebirger inzwischen in Dresden, seiner neuen Heimatstadt. Anfang Juni ist der 26-Jährige in die Elbmetropole umgezogen, um sich dort noch besser auf Olympia vorzubereiten.

"Die Arbeit mit den Bob-Piloten Francesco Friedrich, Nico Walther und ihren Anschiebern hilft mir enorm weiter", sagt Jungk. Doch nicht nur sportlich will er sich weiterentwickeln. Auch an seinem Bekanntheitsgrad will er feilen: "Bislang hat mir überall die echt Verbundenheit und damit auch die Popularität gefehlt."

Zwar wird Jungk in Hohndorf gefeiert, doch große Sponsoren gibt es dort nicht. Als gebürtiger Zschopauer, der einst in Oberwiesenthal zur Sportschule ging und nun für den BSC Oberbärenburg startet, konnte er noch keine großen Unterstützer gewinnen. Das soll sich nun in Dresden ändern.