• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Corona-Testzentrum am Fürstenplatz in Schneeberg eröffnet

Eröffnung Johanniter und Stadt Schneeberg kooperieren

Schneeberg. 

Schneeberg. Im Gebäude am Fürstenplatz 1 in Schneeberg hat ein Testzentrum eröffnet, dass in einer Kooperation zwischen der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Bergstadt Schneeberg betrieben wird. Seit gestern können sich Bürger dort auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen. Die Johanniter stehen mit professionellem und geschultem Personal zur Verfügung. "Wir haben ein Objekt gesucht, was wir ohne große Kosten nutzen können. Das "Haus Aktiv" war keine Alternative, weil dort der normale Betrieb läuft. Das hätte nicht funktioniert. Wir wollten eigentlich erst einen Container auf den Markt aufstellen, doch dann kam uns die Idee mit dem Gebäude Fürstenplatz 1", erzählt Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert.

Räumlichkeiten stehen für Testzentrum zur Verfügung

Von der Schließung der Kulturbereiche ist auch die Ausstellungen im Haus betroffen gewesen. Diese ist abgebaut worden und so stehen die Räumlichkeiten jetzt für das Testzentrum zur Verfügung. Damit hat man einen zentralen Punkt im Stadtzentrum geschaffen. "Wir erreichen so die Leute früh auf dem Weg zur Arbeit und genauso die Menschen, die den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) nutzen möchte", so Seifert. Die Bushaltestelle ist quasi direkt vor der Haustür.

Öffnungszeiten

Geöffnet hat das Testzentrum unter der Woche von Montag bis Freitag immer in der Zeit von 5 bis 7 Uhr und 13 bis 18 Uhr. Sonntags ist jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Samstags bleibt das Testzentrum vorerst geschlossen. Eine Terminvereinbarung ist im Vorfeld nicht erforderlich. Mitzubringen ist zwingend die Gesundheitskarte. Wie Johanniter-Kreisvorstand Ingo Reichel sagt, werde man die Öffnungszeiten am Bedarf anpassen. Man wolle der arbeitenden Bevölkerung vor und nach der Arbeit die Möglichkeit zum Testen geben. Die Erfahrung aus dem Frühjahr zeige, so Reichel, dass man durchschnittlich am Tag zwischen 100 und 120 Tests durchgeführt hat. Die Entwicklung jetzt könne man schwer abschätzen.