Der FCE scheidet glanzlos aus

DFB-Pokal Präsident Helge Leonhardt entschuldigt sich bei den Fans

Foto: Alexander Gerber

Aue. Der Präsident des FC Erzgebirge Aue, Helge Leonhardt, hat sich nach dem desaströsen Ausscheiden im DFB-Pokal via Facebook bei den Fans entschuldigt. Die Veilchen waren am Sonntagabend beim SV Wehen Wiesbaden mit 0:2 baden gegangen. Die beiden Tore der Gastgeber fielen bereits in den ersten sieben Minuten.

Auch ein früher Wechsel bringt keine Wende

Vor allem in der ersten Halbzeit blieben die Lila-Weißen deutlich hinter den Erwartungen. Bereits nach 21 Minuten gab es die erste Auswechslung: Für Fabio Kaufmann kam Routinier Christian Tiffert ins Spiel. Mit Beginn der zweiten Hälfte ersetzte Michael Maria Sebastian Hertner und Arianit Ferati kam für Nicolai Rapp. Das Debakel konnten sie auch nicht verhindern - auch weil die Veilchen die wenigen Chancen ungenutzt verstreichen ließen. Das Spiel in der Brita-Arena sahen 3000 Zuschauer, darunter 300 Veilchen-Anhänger.

In seinem Facebook-Beitrag schrieb Präsident Helge Leonhardt, dass er die Verärgerung beziehungsweise die negativen Emotionen nachvollziehen könne. Er wollte aber zunächst eine Nacht darüber schlafen, um dann die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Leonhardt will verhindern, dass man in eine Sackgasse gerate. Gleichzeitig bat er um Loyalität und Vertrauen, um schwierige Situationen zu lösen.