Ein Konzert als Hommage

Abschied Musikfreunde verabschieden sich von Uwe-Jens Kunz

Affalter. 

Affalter. Musikfreunde haben auf ganz besondere Art und Weise - mit einem Konzert - Abschied von Uwe-Jens Kunz genommen. Der Musiklehrer, der überraschend im November verstorben war, war nicht nur selbst ein begnadeter Musiker, sondern einer, der es vermochte, andere für die Welt melodischer Töne zu begeistern.

Zu Ehren des Musiklehrers

"Wenn es Herrn Kunz nicht gegeben hätte, würde ich heute bestimmt keine Musik machen", sagt die 23-jährige Marie Drummer aus Zwönitz. Als Sechstklässlerin kam sie durch Kunz in die Schülerband. Heute nennt sie es die beste Entscheidung ihres Lebens. Maria Ebert hatte das Konzert für Kunz initiiert: "Die Idee hatten ich und mein Freund. Wir wollten einfach etwas tun und zwar am liebsten sofort." Nachdem die Frau des Verstorbenen nichts gegen die Pläne einzuwenden hatte, legte Maria Ebert gemeinsam mit Victor Rudolph und Mario Hermann los.

Das, was an jenem Abend über Uwe-Jens Kunz gesagt wird, ist ausschließlich positiv. Seine Liebe zur Musik wird gewürdigt, seine Begeisterung, die er an andere weitergegeben hat. Ein tiefsinniger Mensch sei der Musiklehrer gewesen. Einer mit dem man außerhalb der Musik stundenlang philosophieren konnte.

"Was die Musik angeht, war er ein Perfektionist", sagt Andreas Auerswald, der wohl zu seinen längsten und intensivsten Freunden gehört. Die beiden lernten sich 1977 kennen. 1992 wurden sie in der Zwönitzer Oberschule sogar Kollegen. Eine ganz andere gemeinsame Geschichte hat Matthias Schubert. Er war ein ehemaliger NVA-Kamerad von Kunz. Sie machten zusammen Musik, trennten sich wieder und fanden 2017 musikalisch wieder zusammen.