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Erzgebirge

Ersatzneubau für Brücke über den Schlemabach geplant

Maßnahme Kommune und Privateigentümer gemeinsam im Boot

Bad Schlema. 

Bad Schlema. Für die vorhandene Brücke über den Schlemabach an der Hauptstraße 26 in Bad Schlema soll es einen Ersatzneubau geben. Das haben die Räte von Aue-Bad Schlema jetzt im Stadtentwicklungsausschuss beschlossen. Die Standsicherheit der Brücke sei nur noch bedingt gegeben und es bestehe Handlungsbedarf, erklärt Aue-Bad Schlemas Bauamtsleiter Dr. Immo Rother: "Es ist jetzt nicht so, dass die Brücke morgen kollabiert, aber es muss sich darum gekümmert werden. Die Alternative zum Ersatzneubau wäre die Sperrung." Die Brücke als solche steht auf kommunalem Grund. Das Bauwerk, zirka 6,60 Meter lang, zirka 3,05 Meter breit und mit einer Brückenfläche von zirka 20 Quadratmetern, dient der Erschließung der Grundstücke auf der anderen Gewässerseite. Und ohne Brücke wären die Grundstücke nicht mehr erreichbar.

Maßnahme soll mit Privateigentümern zeitnah in Angriff genommen werden

Die betreffenden Flurstücke sind teils im Privateigentum und teils gehören sie der Kommune. Rother spricht davon, dass 60 Prozent in Privateigentum sind und 40 Prozent sind kommunal: "Wir können uns vorstellen, dass wir als Kommune das Projekt abwickeln, allerdings nur mit einer 60-prozentigen Beteiligung der privaten Grundstückseigentümer." Wie es heißt, wolle man seitens der Stadt mit den Privateigentümern eine entsprechende Vereinbarung schließen, damit die Gemeinschaftsmaßnahme durchgeführt werden kann. Wenn diese zustande kommt, wolle man die Maßnahme zeitnah in Angriff nehmen. Der Ersatzneubau soll als Stahlbeton-Fertigteilplatte auf den bestehenden Widerlagern im Bereich der Ufermauern gegründet werden. Was die Kosten angeht, so hat man für den Ersatzneubau überschlägig rund 85.000 Euro ermittelt. Seitens der Kommune müssten demnach rund 34.000 Euro investiert werden und den Rest müssen die Privateigentümer tragen. Mit Blick auf den Verlauf des Schlemabachs und der Tatsache, dass es insgesamt 16 Brücken gibt, sagt Rother: "Da kommt noch einiges auf uns zu."



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