Feuerwehr muss 24 Personen aus Bus retten

Polizei Großeinsatz auf der B95 zwischen Annaberg und Bärenstein

Annaberg-Buchholz. 

Annaberg-Buchholz. Der Schnee hat das Erzgebirge weiterhin fest im Griff. Nachdem bereits gestern, Reisende von zwei Reisebussen von der Feuerwehr gerettet werden mussten, mussten die Rettungskräfte heute Abend gegen 16.30 Uhr zur B 95 Annaberg-Buchholz - Bärenstein ausrücken. Ein Reisebus, besetzt mit 24 Personen an Bord war auf der B 95 Richtung Annaberg-Buchholz unterwegs. Durch Schnee, Glätte und Windböen geriet der Fahrer des Busses auf das Bankett und landete im Graben. Dabei versank der Bus immer weiter in den Graben sodass die Gefahr bestand, dass der Bus samt Reisenden umkippen würde.

Bei Ankunft sicherten die Kameraden den Bus mit Schlupfen und einer Seilwinde. Zudem setzte man russische Technik ein. Ein "SIL" der Ortsfeuerwehr Sehma kam zum Einsatz und wurde neben dem Bus positioniert. Sollte der Bus trotz der Sicherung mit der Seilwinde umstürzten, dass dieser nur einige Zentimeter fallen würde und von dem "SIL" aufgefangen werden könnte.

Nachdem der Bus gesichert wurde, rettete man die Passagiere. Die Kameraden begleiteten die Passagiere zu mehreren Mannschaftstransportfahrzeugen, Rettungswagen und Krankentransportwagen. Anschließend wurden die Reisenden in das Feuerwehrgerätehaus nach Cunersdorf gebracht. Im Einsatz waren zirka 50 Kameraden der Feuerwehren Cunersdorf, Annaberg, Buchholz und Sehma sowie etwa 30 Rettungskräfte vom Rettungsdienst, organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes sowie mehrere Notärzte. Die B 95 zwischen Annaberg-Buchholz und Bärenstein blieb für mehrere Stunden gesperrt.