Geburtshilfe: Lachgas soll Schmerzen lindern

Neuerung Helios Klinikum Aue gestaltet Mutter-Kind-Bereich um

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Andreas Süße, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (re.) zeigt der Hebamme Jacqueline Müller, wie die Lachgas-Maske angewendet wird. Foto: R. Wendland

Aue. Der Mutter-Kind-Bereich des Helios Klinikums Aue ist umgestaltet worden. In diesem Zusammenhang ist der dritte Kreißsaal entstanden. Eine weitere Neuerung betrifft die Geburtshilfe an sich. Dort kommt jetzt Lachgas zum Einsatz.

Wie Andreas Süße, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe erklärt, setze man das Lachgas ein, um Schmerzen während der Geburt zu reduzieren. Was über eine Maske eingeatmet wird, ist zu 50 Prozent Lachgas und zu 50 Prozent Sauerstoff. Das Gas wird schnell vom Blut aufgenommen und zum Schmerzzentrum des Gehirns geleitet.

Bei korrekter Anwendung bedenkenlos einsetzbar

Bereits nach wenigen Atemzügen tritt eine schmerzstillende Wirkung ein, so die Experten. Bei korrekter Anwendung sei Lachgas für Mutter und Baby vollkommen ungefährlich. Die Gebärende kann selbst dosieren und entscheiden, wann sie die Maske aufsetzt.

Die Neuerungen können sich Interessierte diesen Samstag selbst anschauen. Das Team des Mutter-Kind-Zentrums gestaltet den Geburts-Tag und lädt von 10 bis 14 Uhr dazu ein.