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Chemnitz

In der Schulen des Erzgebirgskreises sind die Stühle hochgestellt

Bildung Bürgermeister hatten für offene Einrichtungen plädiert

Lößnitz. 

Lößnitz. Noch am Mittwoch hatten die Bürgermeister des Erzgebirgskreises während einer Videokonferenz mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer darauf plädiert, die Schulen bis zu den Osterferien offen zu halten. Doch die Infektionszahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Inzidenzen sind steigend und liegen seit mehreren Tagen über 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Der Erzgebirgskreis gehört damit zu den Landkreisen, wo ab Montag die Schulen wieder geschlossen sein werden und die Schüler zum Homeschooling zurückkehren. Im Brief der Bürgermeister, der im Vorfeld der Videokonferenz Michael Kretschmer zugegangen ist, hat man auf den Fakt hingewiesen, dass Schüler in Sachsen im Ernstfall unterschiedliche Bildungschancen haben, je nachdem, in welchem Landkreis oder in welcher kreisfreien Stadt sie wohnen und ganz unabhängig von der konkreten Infektionslage in ihrer Kommune oder an der besuchten Schule. Das Szenario der drohenden Schließung beim Überschreiten bestimmter Inzidenzwerte, hatte man gezeichnet. Und jetzt ist genau das eingetreten. Ausgenommen von der Regelung sind die Schüler der Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge - diese Schüler können auch weiterhin ihre Schulen besuchen. Wie Sachsens Kultusminister Christian Piwarz sagt, müsse es das Ziel sein, dass nach den Osterferien die Öffnung von Schulen und Kindertagesstätten durch ein intensives Testregime begleitet wird.



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