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Junger Sportler aus dem Erzgebirge will es in Spanien wissen

Motorsport Robin Siegert tritt bereits mit zehn Jahren gegen internationale Konkurrenz an

Lengefeld. 

Lengefeld. Nachdem er im ADAC-Minibike-Cup Platz 3 belegt hat und zuvor im bundesweiten Pocketbike-Cup sogar Vizemeister geworden war, will sich ein zehnjähriger Erzgebirger nun mit der internationalen Konkurrenz messen. Gemeint ist Robin Siegert aus dem kleinen Lengefelder Ortsteil Obervorwerk, der am 17. und 18. April seine ersten offiziellen Motorradrennen in Spanien bestreiten wird. "Dabei handelt es sich um die Moto-5-Serie des spanischen Pokals, in dem auch junge Fahrer aus anderen europäischen Ländern an den Start gehen", erklärt Vater Steffen Sachse.

 

Neues Team gegründet

 

Um seinem Sohn eine neue Perspektive zu bieten, hat der 42-Jährige immensen Aufwand betrieben. Nicht nur, dass er einen großen Transporter zum mobilen Wohn- und Werkstatt umgebaut hat. Steffen Sachse hat zudem das Elephants Racing Team neu gegründet, zu dem neben dem eigenen Sprössling noch zwei Nachwuchsfahrer aus Karlsruhe und Frankfurt/Main gehören. "Nur gemeinsam können sie nach vorn kommen", findet Steffen Sachse sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Hinsicht. Allein wäre ein solches Projekt nicht zu stemmen gewesen. Mit gebündelten Kräften lasse sich jedoch viel erreichen. Vor allem in Spanien, wo der Motorsport ein ganz anderes Image habe als in Deutschland.

 

Optimale Voraussetzungen in Spanien

 

"Dort wird mehr getan, um den Sport zu fördern. Es gibt eine bessere Infrastruktur und weniger Auflagen. Außerdem sind die Menschen viel offener dafür", sagt Steffen Sachse. Neben der Mentalität der Menschen sollen auch die internationale Konkurrenz und das stets schöne Wetter dazu beitragen, dass sich die drei jungen Fahrer in der kommenden Monaten weiter entwickeln. Auf große Erfolge habe man es aber noch nicht abgesehen. "Diese Saison wird ein Jahr der Selbstfindung. Wir müssen herausfinden, was zu tun ist, um dann weiter vorn mitzufahren", erklärt der 42-Jährige. In seinen Augen muss man den Schritt auf die internationale Ebene sowieso wagen, um es im Motorsport weit zu bringen. "Wir legen die Messlatte nur etwas früher höher an", sagt Steffen Sachse, der das Team-Mobil bereits nach Spanien geschafft hat. Nachdem dort vor Ostern zusammen mit Trainer Dario Giuseppetti schon Trainingsfahrten absolviert wurden, wird es nun ernst. Am Wochenende steht das erste von sieben Renn-Wochenenden in Spanien an. aba



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