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Krumhermersdorfer Kicker erweisen sich als Überraschungsteam

Fußball FSV mischt mit extrem junger Mannschaft in der Kreisliga Ost ganz vorn mit

Krumhermersdorf. 

Krumhermersdorf. Eine Mannschaft, die die corona-bedingte Unterbrechung der Fußball-Saison gar nicht gebrauchen kann, ist der FSV Zschopau/Krumhermersdorf. Wären die Verantwortlichen vor ein paar Monaten befragt worden, hätten einige die Pause womöglich sogar als wichtige Erholungsphase eingeschätzt. Schließlich musste der Kreisligist wegen Verletzungen gleich auf mehrere erfahrene Leistungsträger verzichten. Doch die jungen Spieler aus der zweiten Reihe nutzten diese Chance und machten ihre Sache so gut, dass der FSV in der Kreisliga Ost des Erzgebirges ganz vorn mitmischt.

Nur ein Punkt hinter dem Spitzenreiter

Die Krumhermersdorfer gehören zu einer vier Teams umfassenden Spitzengruppe, in der kein klarer Favorit auszumachen ist. Als Tabellenvierter liegt der FSV gerade mal einen Zähler hinter dem derzeitigen Spitzenreiter SV Blau-Weiß Deutschneudorf. Auch die Spielgemeinschaft Gebirge/Gelobtland/Satzung (2.) sowie der BSV Eintracht Zschopautal (3.) rechnen sich noch große Chancen auf den Staffelsieg aus. War das von diesen Vereinen im Vorfeld auch erwartet worden, so erweist sich der FSV eher als Überraschungsteam. "Dass es so gut läuft, hätte ich nicht gedacht", gesteht selbst Trainer Dominik Heeger. In einigen Spielen gehörten gleich mehrere A-Junioren zur Startelf, die alle überraschte.

Talente werden gefördert

Dank der acht Siege, die der Mannschaft in elf Spielen 24 Punkte einbrachten, sieht sich der Verein laut Präsident Günther Schneider in seiner neuen Philosophie bestätigt: "Uns geht es darum, den eigenen Nachwuchs aus der Region zu fördern." Die Zeiten, als der FSV andernorts nach Verstärkung suchte, seien vorbei. Nun wolle man mit eigenen Talenten erfolgreich sein. "Die Kunst dabei besteht darin, sie auch bei uns zu halten", ergänzt Schneider. Er ist daher froh, Sponsoren wie das Autohaus Krauß an seiner Seite zu haben, die beispielsweise durch neue Ausrüstung dem Verein helfen. Der Spaß stehe für die Kicker an erster Stelle. Wenn die Saison weitergeht, werde der FSV also trotz der guten Ausgangsposition keineswegs den Aufstieg als Ziel aufgeben. "Es geht darum, Spaß zu haben, und nicht Druck aufzubauen", so Schneider.