Mehrere unerlaubte Einreisen in Reitzenhain festgestellt

Blaulicht Mehrere Männer festgenommen

Reitzenhain. 

Insgesamt 21 unerlaubt eingereiste Personen konnten in den vergangenen vier Tagen im Bereich Reitzenhain durch Beamte der Bundespolizei aufgegriffen werden.

 

Vergangener Donnerstag

Am 18. August wurden gegen 20 Uhr nach einem Bürgerhinweis am ehemaligen Grenzübergang in Reitzenhain sieben syrische Staatsangehörige festgestellt, welche fußläufig aus Richtung Tschechien eingereist waren. Die Männer im Alter zwischen 16 und 25 Jahren konnten keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente vorweisen. Aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise wurden sie zur weiteren strafprozessualen Bearbeitung zum Bundespolizeirevier Schmalzgrube verbracht. Aufgrund geäußerter Asylbegehren wurden fünf Personen an die Erstaufnahmeeinrichtung in Chemnitz und zwei Jugendliche einer Inobhutnahmestelle für Minderjährige übergeben.

 

Vergangener Freitag

Bereits am 19. August gegen 16.15 Uhr wurden erneut in einem Waldstück in der Nähe des Grenzüberganges Reitzenhain weitere sieben syrische Staatsangehörige ohne Personaldokumente festgestellt. Auch hier erhärtet sich der Verdacht der unerlaubten Einreise. Die weitere Bearbeitung erfolgte im Revier Schmalzgrube. Sechs Männer im Alter zwischen 22 und 52 Jahren wurden am Samstag in die tschechsiche Republik zurückgeschoben. Ein 15-Jähriger wurde in einem Kinderheim untergebracht.

 

Gestern Abend

Am gestrigen Abend gegen 21.40 Uhr erhielten die Beamten der Bundespolizei erneut einen Bürgerhinweis, dass sich im Bereich "Neues Haus" an der B174 vier männliche Personen aufhalten. Eine Streife der Bundespolizei begab sich unmittelbar vor Ort und konnte die vier Personen feststellen. Auch sie konnten keinerlei Dokumente vorweisen. Zur weiteren Bearbeitung wurden sie zum Revier Schmalzgrube verbracht. Während der Fahrt zum Revier stellten die Beamten drei weitere männliche Personen fest, welche ebenfalls keine aufenthaltslegimentierenden Dokumente vorweisen konnten. Die polizeiliche Bearbeitung der sieben syrischen Staatsangehörigen dauert derzeit noch an.

 

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