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Neuer FCE-Coach: Zusätzliche Motivation durch Revanchespiel

Fußball Aleksey Shpilevski freut sich aufs Heimspiel vor großer Kulisse

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Die Vorfreude von Aleksey Shpilevski auf das erste Heimspiel ist riesig. Am Sonntag empfangen die Lila-Weißen den FC St. Pauli, der mit einem souveränen 3:0 gegen Holstein Kiel in die Saison gestartet sind. "Wir freuen uns sehr aufs erste Heimspiel vor großer Kulisse", mit diesen Worten eröffnete der neue Cheftrainer die Vorspiel-Pressekonferenz am Freitag. Einfach wird das Spiel auf gar keinen Fall. "Uns erwartet ein ganz, ganz starker Gegner", so Trainer Shpilevski. Die Analyse habe gezeigt, dass St. Pauli eine enorme Qualität besitzt - gerade nach vorn. Abgeklärt sei die Mannschaft, bei der viele Mechanismen greifen, gerade auch in der Phase mit Ball.

Auftaktgegner ähnlich sich laut dem Trainer

Aus Shpilevskis Sicht ist der 1. FC Nürnberg, gegen den die Veilchen ein torloses Unentschieden zum Auftakt erkämpften, und Pauli durchaus miteinander vergleichbar. Beide spielten mit Raute. "Wir sind aber auch auf andere Szenarien vorbereitet." Einen Plan jedenfalls hat er seinem Team bereits an die Hand gegeben. Doch der Trainer schließt nicht aus, dass er noch ein bisschen nachjustieren muss. Egal aber wie Pauli im Erzgebirgsstadion aufläuft, von seiner Mannschaft erwartet der Chefcoach, dass sie erneut - ähnlich wie in Nürnberg - einen unbändigen Willen zeigt. Es sei sicherlich eine zusätzliche Motivation, das Spiel als Revanche zu sehen. Anfang April hatten die Kicker vom Millerntor im Erzgebirgsstadion mit 3:1 gewonnen. Strategisch hat dieses Spiel in der Vorbereitung für Shpilevsi Bedeutung.

Hoffnung auf neue Offensiv-Kraft

Personell ist der Trainer mit Blick auf den Neuen im Offensiv-Team, Sam Schreck, sehr optimistisch. Schreck sei für Sonntag definitiv eine Option. "Er ist voll in der Vorbereitung gewesen. Hat nicht viel Aufbauzeit gebraucht", so Aleksey Shpilevski. Ob es allerdings schon für die Startelf reiche, könne er noch nicht sagen.

Mit der Entwicklung, die der FCE unter ihm als Cheftrainer seit Juni genommen hat, ist der 33-Jährige ebenso zufrieden: "Wir sind deutlich weiter als wir noch am Anfang waren. Das stimmt mich sehr positiv." Trotzdem liege viel Arbeit vor ihm. Gegen Nürnberg habe er Halbchancen gesehen, die seine Mannschaft noch nicht zu Ende spielte. Dort brauche es noch mehr Qualität. "Wir sind mit der Transferpolitik noch nicht zu Ende." Ein großer, kräftiger Mittelstürmer sei einer, den man noch brauche.