Regionale Zweckverband Wasserversorgung investiert in die Trinkwasserversorgung

Bauvorhaben Die Pläne für den Neubau gingen ins Jahr 2020 zurück

Mitteldorf. 

Der Regionale Zweckverband Wasserversorgung (RZV) Lugau-Glauchau hat fast eine Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung von Mitteldorf und Gablenz investiert. Nach anderthalbjähriger Bauzeit konnte ein neuer Hochbehälter offiziell in Betrieb gehen. 

 

Gesundheitsamt verlangte Ersatzneubau

Die Pläne für den Neubau gingen ins Jahr 2020 zurück, da Auflagen des Gesundheitsamtes einen Ersatzneubau verlangten. Der alte Hochbehälter entsprach nicht mehr den baulichen und technischen Anforderungen. Hoch war auch der Wasserverlust.

 

1000 Kubikmeter Felsen wurden bewegt

Eine Besonderheit ist die Konstruktion des Dachs. Die Spitzdachkonstruktion erfüllt höchste Sicherheitsstandards und sollte anschlagssicher sein. "Wir haben dafür eine Holzschalung mit Stahlbeton ausgegossen", so Bert Oppermann, Geschäftsführer der Firma Krause Hoch-, Tief- und Anlagenbau GmbH aus Adorf. Der RZV hatte sein Unternehmen mit der Bauausführung beauftragt. Für den Bau wurden 1000 Kubikmeter Felsen bewegt, um die notwendige Bautiefe zu erreichen. 

 

Kosten bei zirka 850.000 Euro

Zirka 850.000 Euro hat der Hochbehälterbau in Mitteldorf gekostet, in dessen Rahmen auch der Rückbau des alten Behälters erfolgte. 140.000 Euro wurden für die Leitungsverlegung im ersten Bauabschnitt im Jahr 2020 investiert. "Da die Ausschreibung bereits im Dezember 2020 stattfand und wir mit unseren Planungen anschließend starten konnten, gab es bei diesem Bau keine Schwierigkeiten und große Preissteigerungen", erklärt Geschäftsführer Oppermann.

 

Versorgung zwei Tage ohne Neuwasserzufuhr gesichert

Über den Bau dürften sich etwa 1900 Einwohner, Gewerbebetriebe und Landwirtschaftsbetriebe in Gablenz und Mitteldorf freuen. Sie werden über den modernen Hochbehälter versorgt. Zwei Wasserkammern, die mit Schalungsbahnen ausgelegt sind und jeweils 150 Kubikmetern Fassungsvermögen haben, stehen zur Verfügung. Damit ist die Versorgung zwei Tage ohne Neuwasserzufuhr sichergestellt.

 

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