"Retten macht Schule" auch in Schneeberg

Projekt Schüler wurden geschult zum Thema Wiederbelebung

Schneeberg. 

Schneeberg. Am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Schneeberg gibt es seit über zehn Jahren den Tag der Wiederbelebung auf eine Initiative von Dr. med. Thomas Ketteler, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Helios in Aue, der das Ganze auch leitet. Im Sommer hat die Einrichtung das Angebot erhalten, kostenfrei einen Defibrillator im Gymnasium anzubringen und ist jetzt umgesetzt worden.

Kurs zum Thema Wiederbelebung

Das Helios Klinikum Aue ist zusammen mit der Stadt Aue-Bad Schlema und dem Kreisverband Erzgebirge der Johanniter-Unfall-Hilfe Projektpartner der Aktion "Retten macht Schule" der Björn Steiger Stiftung und dem Projekt "Herzsichere Stadt Aue-Bad Schlema. Für die Siebtklässler am Schneeberger Gymnasium hat es jetzt einen Workshop gegeben zum Thema Wiederbelebung. Solche Kurse zur Herz-Lungen-Wiederbelebung hat es im Bereich Aue-Bad Schlema, Schneeberg und Zschorlau für alle Siebtklässler gegeben. Thomas Ketteler sagt: "Siebtklässler haben bereits die körperlichen Voraussetzungen, um eine Herzdruckmassage durchzuführen und reanimieren zu können und sie haben auch den Intellekt, um zu verstehen, worum es geht."

Projekt geht weiter

Die Erfahrung zeige, so Ketteler, die meisten Notfälle ereignen sich im häuslichen Umfeld und umso wichtiger ist es, dass da vor Ort geholfen werden kann. Insgesamt sind es 22 Standorte in der Region, die mit Defibrillatoren ausgestattet werden. Und das Projekt geht weiter. Man wolle insgesamt in der Breite weiter ausbilden, wie Ketteler sagt: "Es ist wünschenswert, dass die Bevölkerung in der Nähe der Standorte in der Lage ist, die Defibrillatoren zu nutzen."

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