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SachsenTrail mit Melderekord auf dem Rabenberg

Laufen Fast 1.700 Aktive in den Startlisten eingetragen

Breitenbrunn. 

Breitenbrunn. Beim SachsenTrail auf dem Rabenberg, der erstmalig über drei Tage geht, gibt es einen absoluten Melderekord - in Summe haben sich fast 1.700 Aktive in die Startlisten eingetragen. Beim UltraRun über 74,5 Kilometer und 2.120 Höhenmeter hatte man 263 Anmeldungen. "Das sind 80 mehr, als im letzten Jahr. Man merkt, die Leute wollen raus und wollen laufen", sagt Organisationsleiter Günter Frietsch von der Laufszene Events GmbH, der weiter erzählt: "Wir haben die Strecke komplett umgestrickt. Das Tolle ist, dass wie diesmal auch zum Fichtelberg hoch laufen. Die Streckenbeschaffenheit ist noch nicht ganz ideal, aber wir haben jetzt mit dem Sachsenforst eine nette und konstruktive Kooperation." Der UpHill Prolog, der bereits am Freitag lief, ist etwas Neues. Besagte Strecke führt über 3,5 Kilometer und 250 Höhenmeter. "Ich habe gesagt, das ist etwas Durchgeknalltes, denn wer macht das schon, dass er sich den Berg hochpowert. Doch es waren 120 Leute, die teilgenommen haben", zollt Frietsch den Aktiven Respekt.

Drei Tage und viele neue Herausforderungen

Er spricht von einem tollen Einstieg ins Wettkampf-Wochenende, auch wenn es Freitagabend zum Schluss heftig geregnet hat. Rene Klausnitzer Sponsorenbeauftragter der On Europe AG ist selbst begeisterter Trail-Läufer und er sagt: "Den UpHill gilt es in der kürzesten Zeit. Es ist ein leicht technischer Trail, wo es die ganze Zeit bergauf geht und der aber gut zu laufen ist." Andreas Lang vom Läuferbund Schwarzenberg hat sich der Herausforderung gestellt: "Es war schon anspruchsvoll und mal etwas Neues. Den Anstieg merkt man schon." Gestern ist er als Helfer im Bereich der Verpflegung unterwegs gewesen und heute am Sonntag nimmt er den FunTrail über 10,5 Kilometer unter die Füße. Ultraläufer Thomas König sagt: "Ich wollte einfach die drei Tage dabei sein, aber nicht so ambitioniert, sondern eher schauen, was geht. Wichtig ist, dass man gut durchkommt." Der Bockauer hat den UpHill Prolog und gestern dann auch den HalfTrail (35,5 Kilometer und 980 Höhenmeter) in der Altersklasse M55 gewonnen. Auch heute wird Thomas König die Laufschuhe schnüren.

Nach langer Zeit wieder Gäste auf dem Rabenberg

"Es ist nach langer Zeit die erste Veranstaltung auf dem Rabenberg und gleich eine Herausforderung. Nach sieben Monaten Schließzeit fahren wir Vollgas von 0 auf 1000. Doch es fühlt sich fantastisch an, wieder Gäste auf dem Rabenberg zu sehen. Das ist das, wofür wir da sind und wofür wir leben", sagt Sven Röber, Geschäftsführer des Sportpark Rabenberg. Rund um den SachsenTrail präsentieren sich verschiedene Partner auf dem Gelände. Nach dem UpHill Prolog, dem UltraRun und HalfTrail sind heute gleich am Morgen die Bambinis über 1 Kilometer und Kinder über 4 Kilometer gefordert, bevor 10:15 Uhr der QuarterTrail über 20 Kilometer und 530 Höhenmeter startet und 11:15 Uhr der FunTrail über 10,5 Kilometer und 300 Höhenmeter.

Alle Ergebnisse unter: www.sachsentrail.de/ergebnisse/

Update 27.Juni 2021

Beim SachsenTrail auf dem Rabenberg hat es jetzt übers Wochenende 1412 Finisher gegeben. Darunter 929 männliche Teilnehmer und 483 Sportlerinnen. "Es gab 90 Aktive, die an allen drei Tagen eine Strecke gelaufen sind", freut sich Organisationleiter Günter Frietsch von der Laufszene Events GmbH: "Wenn man in die Gesichter der Leute schaut, sieht man, dass sie Spaß haben und das ist wichtig." Der Bockauer Thomas König zieht für sich ein positives Resümee: "Ich habe mich bemüht, das sich nicht übertoure. Was mich besonders freut, gestern bin ich erstmalig die Rampe hoch bis ins Ziel durchgelaufen. Darüber bin ich total glücklich. Ich bin die letzten Wochen auch viel Berge gelaufen und das kam mir denke ich zugute." Drei Tage - drei Läufe. Zu den Altersklassensiegen in der M55 beim UpHill Prolog und HalfTrail ist heute noch ein dritter Platz in der Altersklasse beim QuarterTrail über 20 Kilometer dazugekommen. Jörg Bräuer vom Team Mountria ist in Summe 90 Kilometer gelaufen - nach dem UpHill Prolog und dem UltraRun folgte heute noch der FunTrail über 10,5 Kilometer. Auch ohne Treppchen-Platz ist Jörg Bräuer glücklich: "Die Veranstaltung war der Hammer. Es ist das erste Rennen seit Ewigkeiten und will man alles mitnehmen, was geht. Das ganze Areal ist einfach genial. Es ist ein Genuss-Rennen, auch wenn zum Schluss alles weh tut."