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Schnelle Fahrten im Gelenauer Erlebnisland endlich wieder möglich

Tourismus Alpine-Coaster-Bahn und andere Anlagen nach neunmonatiger Pause wieder nutzbar

Gelenau. 

Gelenau. Nach fast neun Monaten Pause sind auf der Alpine-Coaster-Bahn im Gelenauer Erlebnisland am Kegelsberg endlich wieder schnelle Fahrten angesagt. Die Ehre, als erster Pilot 2021 die Strecke hinab zu jagen, hatte Tobias Schubert. "Es fetzt, weil man dabei so schnell wird", sagte der Elfjährige aus Neukirchen, der nur dort den Bremshebel betätigte, wo es die Hinweisschilder ausdrücklich verlangten. Gleich sechsmal genoss Tobias die Schussfahrt. Genau wie seine Zwillingsschwester Hanna, die sich ihre Fahrten redlich verdient hatte. Schließlich hatte sie kurz zuvor im nahe gelegenen Stadion ihr Können als Leichtathletin des LV 90 Erzgebirge unter Beweis gestellt und beim Gelenauer Läufertag hervorragende Zeiten erreicht.

Nur Schwimmbecken vorerst noch geschlossen

"Das Schöne an dieser Anlage ist ja, dass alles so nah beieinander liegt", erklärten die beiden jungen Besucher, die bei ihrem kurzen Weg vom Stadion zur Coaster-Bahn auch am Wildgehege und am Gelenauer Erlebnisbad vorbeikamen. Die dortigen Schwimmbecken sind - wie so viele Freibäder - wohl erst ab dem 15. Juni nutzbar, doch fast alle anderen Freizeitangebote im Ort können ab sofort genutzt werden. "Dazu gehören auch unsere Minigolf-Anlage, der Aussichtsturm sowie die Tennis- und Beachvolleyballplätze", erklärt Bürgermeister Knut Schreiter und ergänzt: "Endlich kann das kulturelle Leben wieder etwas Fahrt aufnehmen."

Testzentrum passt Öffnungszeiten an

Noch gibt es dabei allerdings strenge Auflagen zu beachten. So ist die Nutzung der Anlagen nur mit einem tagesaktuellen Corona-Test möglich, der natürlich negativ sein muss. "Extra deshalb ist unser Testzentrum im Strumpfmuseum nun auch samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Zeiten wurden angepasst, damit sich auch spontane Besucher testen lassen können", sagt der Bürgermeister, der bald auf weitere Lockerungen hofft. Ins Testzentrum mussten Hanna und Tobias Schubert übrigens nicht extra, denn sie waren bereits beim Leichtathletik-Wettkampf getestet worden.