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Chemnitz

Sicherheit auch aus der Vogelperspektive

Projekt Drohnen kommen im Bereich von Gewässern zum Einsatz

Schneeberg. 

Schneeberg. Ein wesentliches Grundbedürfnis eines jeden Menschen ist seine Sicherheit. Die SECOSERV GmbH aus Schneeberg ist 17 Jahre im Geld- und Wertbereich, Werk- und Objektschutz sowie im Bereich Alarm- und Interventionsdienste tätig. Standorte hat man auch im bayrischen Fladungen und Frankfurt am Main. Zurzeit sind 58 Mitarbeiter beschäftigt. Der Einsatz von Drohnen hat in der Corona-Krise stark an Bedeutung gewonnen. Es ist aufwändiger geworden, Gelände von Firmen zu Fuß zu bestreifen, da sich die Gegebenheiten und Regeln schneller ändern. In diesem Sinne hat SECOSERV Kunden die Möglichkeit der Drohnen-Überfliegung angeboten. "Vor der Corona-Zeit ist diese Innovation regional nur zögerlich in Anspruch genommen worden, doch die Resonanz hat sich merklich erhöht", erzählt SECOSERV-Geschäftsführer Sören Lange.

Früher sind Mitarbeiter Gewässer abgelaufen. Seit April sind Drohnen im Einsatz - der erste Schritt war, dass man diese vom Land aus startet und Personen, die sich im oder am Wasser aufhalten, mitels Wärmebildtechnik erkennt und über Lautsprecher, die auf den Drohnen angebracht sind, direkt anspricht. Nachts kommen ergänzend installierte Scheinwerfer zum Einsatz. "Schon zu der Zeit war klar, dass unsere Innovation ausbaufähig ist, sodass wir das Prozedere verfeinert haben", so Lange: "Schon vor zwei Jahren hatte ich mit einem Hersteller von Kanus gesprochen. Diese Idee haben wir jetzt aufgegriffen. Die Drohne ist seither direkt an Bord." Das Ganze hat man bei der Landestalsperrenverwaltung vorgestellt und ist durchaus auf offene Ohren gestoßen.



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