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Stiftung der Erzgebirgssparkasse hat zwei Bienenvölker

Projekt Nachhaltigkeit und Artenschutz stehen im Fokus

Lößnitz. 

Lößnitz. Auf dem Grundstück von Thomas Haase in Lößnitz stehen zwei Linden. Da diese jetzt verblühen, ist das für den Hobbyimker das Zeichen, dass die Bienensaison zu Ende geht. Eventuell die Waldblüte kann zu dieser Jahreszeit noch Ertrag bringen. Die Familienimkerei von Thomas Haase gibt es seit 2013 und seitdem ist diese von Jahr zu Jahr immer weiter gewachsen. Mittlerweile sind es 65 Völker mit jeweils 50.000 und 70.000 Bienen, die Thomas Haase betreut: "Zur Imkerei gehört einiges dazu. Es ist sicher aufwendig, aber es macht auch Spaß. Die ganze Familie ist mit eingebunden."

Bienenprojekt soll weiter ausgebaut werden

Die Bienenvölker von Thomas Haase stehen nicht alle auf einem Fleck, sondern sind verstreut in der Region unter anderem in Alberoda, Wildbach und auch Affalter. Bienen fliegen im Umkreis von bis zu 5 Kilometern. Wie Thomas Haase erklärt, legt eine gesunde Königin am Tag zwischen 10.000 und 20.000 Eier und es schlüpfen immer wieder neue Bienen. Im Sommer sei das ein Kommen und Gehen. Eine Sommerbiene wird in der Regel maximal 30 Tage alt. Die Winterbienen dagegen, die aktuell schlüpfen, werden bis zu 7 Monate alt und bringen das Volk über den Winter. Worauf Thomas Haase sehr viel Wert legt, ist Wabenhygiene. Der Lößnitzer sagt auch, wenn man so ein Hobby hat, sieht man vieles anders in Bezug auf Nachhaltigkeit.

Und das ist ein Thema, was die Stiftung der Erzgebirgssparkasse für Umwelt und Soziales aufgreift. Die Stiftung arbeitet mit Thomas Haase zusammen und hat zwei Bienenvölker gemietet. Wie André Leonhardt von der Stiftung sagt, nicht weil es ein aktueller Trend ist, sondern weil man etwas in Fragen Ökologie und für den Artenschutz tun möchte. Der Plan sei es, so Leonhardt, das Ganze weiter auszubauen.