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Talente des LV 90 Erzgebirge auf Medaillenjagd

Leichtathletik Nach erfolgreichem Abschneiden bei der U-16-Landesmeisterschaft folgt nun der nächste Höhepunkt

Thum. 

Thum. Mit Kugelstoßer Marc-Aurel Loibl sowie den Diskuswerfern Korbinian Häßler und Rick Schlömilch treten drei Leichtathleten des LV 90 Erzgebirge am Wochenende in Koblenz zur Deutschen U-23-Meisterschaft an. Speziell auf Häßler ruhen dabei große Hoffnungen, um die Medaillenbilanz des LV 90 in diesem Jahr weiter aufzubessern. Zuletzt konnte der Nachwuchs des Vereins bei den U-16-Landesmeisterschaften in Zwickau überzeugen, wo insgesamt vier Titel erkämpft wurden.

Dreifacherfolg im Kugelstoßring

Als "Krönung" bezeichnet Trainer Maik Werner den Dreifacherfolg im Kugelstoßen der W-15-Mädchen. Dort knackte die siegreiche Lara Böhm mit 12,82 Metern die Norm für die Deutsche Meisterschaft. Doch auch die Weiten von Pia Wetzel (2./11,14 m) und Nora Richter (3./11,07 m) konnten sich sehen lassen. Später wurde Pia Wetzel bei der Siegerehrung noch einmal nach vorn gebeten, diesmal aber aufs oberste Podest. Schließlich waren ihre 37,96 Meter im Speerwerfen nicht zu überbieten. "Toll und zugleich schade", fand Werner, denn zur DM-Norm fehlten noch vier Zentimeter. Den für die nationale Ebene nötigen Wert erreichte dafür Curt Aurich (M 15), der in starken 38,02 Sekunden über 800 Meter gewann. Mit Gold belohnt wurde laut Werner auch die "exorbitante Steigerung" von Jerome Düringer, der über 80 Meter Hürden glänzte (11,47 s). Zu den Titeln kamen noch weitere Medaillen, sodass der LV 90 zu den erfolgreichsten Vereinen der Meisterschaft gehörte.

Heimischer Springertag ein voller Erfolg

Auch als Ausrichter wussten die Erzgebirger am vergangenen Wochenende zu überzeugen, denn der in Thum ausgetragene Springertag des LV 90 brachte gute Bedingungen und auch gute Ergebnisse mit sich. "Gerade bei den jüngeren Startern sind die persönlichen Bestleistungen nur so gepurzelt", berichtet Werner. Unter anderem übertraf Hannah Maneck (W 12) bei ihrem Sieg im Weitsprung erstmals die Vier-Meter-Marke (4,20 m). Eine Altersklasse höher dominierte Alana Mehlhorn (W 13) und sorgte vor allem mit ihren 4,73 Metern im Weitsprung für ein herausragendes Ergebnis. Ein Sonderlob hatte der LV-90-Trainer noch für Helena Zietzsch parat, die sich zwei Jahre lang fast ständig mit Verletzungen herumgeschlagen hatte. Bei ihrem Comeback schrammte die U-18-Athletin als Vierte im Weitsprung mit guten 5,23 Metern nur knapp an einer Medaille vorbei. Aber das war nur eine von vielen guten Leistungen an diesem Tag, wie Maik Werner betont.

 



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