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U-20-Leichtathleten aus dem Erzgebirge haben 2021 viel vor

Leichtathletik Steven Richter glänzt mit Landesrekord - Kevin Reim glänzt ebenfalls

Gelenau/Schwarzenberg. 

Gelenau/Schwarzenberg. Die Chancen, dass das Erzgebirge sowohl bei den Europameisterschaften als auch bei den Weltmeisterschaften der U-20-Leichtatleten in diesem Jahr vertreten sein wird, stehen gut. Mit guten Leistungen untermauern die beiden Weitenjäger Steven Richter (LV 90 Erzgebirge) und Kevin Reim (WSG Schwarzenberg-Wildenau) kontinuierlich ihre Ambitionen, bei diesen internationalen Saisonhöhepunkten dabei zu sein. Nachdem ihnen zunächst bei einem Kader-Wettkampf in Berlin ein guter Auftakt in die Freiluftsaison gelungen war, lief es nun bei einem Werfertag in Halle (Sachsen-Anhalt) sogar noch besser.

In zwei Disziplinen top

Vor allem Steven Richter konnte bei diesem Test-Wettkampf an der Saale überzeugen, denn im Diskuswerfen gelang ihm ein sächsischer Landesrekord für seine Altersklasse. Obwohl der 18-Jährige noch zum jüngeren U-20-Jahrgang gehört, ließ er den Diskus in Halle 62,94 Meter weit fliegen. Kein anderer Sachse hatte das in diesem Altersbereich vorher geschafft. Dazu beigetragen haben dürfte sicherlich die starke Konkurrenz, denn auch Matteo Maulana (LAC Chemnitz/62,16 m) und Magnus Zimmermann (SV Halle/ 61,18 m) zeigten sich in starker Form. Doch Richter war besser, sicherte sich daher Platz 1. Und zwar nicht nur mit dem Diskus, sondern auch mit der Kugel. Denn auch in diesem Wettbewerb konnte seine 19,51 Meter - diese bedeuteten zwar keinen sächsischen, aber immerhin einen persönlichen Rekord - niemand überbieten.

"International konkurrenzfähig"

Zweiter im Kugelstoßen wurde Kevin Reim, der an der Saale ebenfalls mit einer persönlichen Bestleistung (19,29 m) aufwarten konnte. "Das war nochmal eine Leistungssteigerung gegenüber Berlin. Tolle Leistung von den Jungs", sagt Trainer Christian Sperling, der sowohl Richter als auch Reim am Stützpunkt Chemnitz/Erzgebirge betreut. Damit sieht er seine Schützlinge inzwischen "auch international konkurrenzfähig". Die Hoffnung, dass es gleich zwei Erzgebirger nach Tallinn (Estland) beziehungsweise Nairobi (Kenia) schaffen könnten, hält der Coach für realistisch - auch wenn erst der Quali-Wettkampf Anfang Juli in Mannheim über die endgültige Nominierung entscheiden wird. "Es wäre natürlich toll, wenn beide es zu den Saisonhöhepunkten schaffen", gibt sich Sperling optimistisch.



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