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Warum lernen wir nicht Chinesisch in der Schule?

Reise FDP-Mann Frank Müller-Rosentritt flog mit Außenminister Maas nach Asien

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt ist vor ein paar Tagen von seiner ersten parlamentarischen Dienstreise nach Asien zurückgekehrt. Auf Einladung von Außenminister Heiko Maas nahm der Wahl-Chemnitzer daran teil. "Ich war zuvor zweimal in Asien", sagt der 36-Jährige.

Keine Zeit für Sightseeing

Einmal sei er nach seinem Studium mit seiner Frau als Rucksacktourist drei Wochen lang in Thailand unterwegs gewesen. Sein erster Aufenthalt war 2005 im Rahmen einer Chinareise mit dem Landesjugendorchester.

Während der jüngsten Reise, die drei Tage dauerte, habe er kaum etwas von Land und Leuten gesehen. Zeit für Sightseeing, wie man vermuten könnte, gab es nicht. Dafür sei er auf allerhöchster politischer Ebene unterwegs gewesen: "Ich habe direkt und unmittelbar erfahren, wie die Menschen und die Politik in Japan und Südkorea ticken", so Müller-Rosentritt, der es als Geschenk sieht, in einer Demokratie zu leben.

Der Fokus soll nach Asien gelenkt werden

"Ganz normale Menschen, wie ich, haben die Chance gewählt zu werden", so der Erzgebirger, der dem asiatischen Markt gern noch mehr Beachtung schenken will. "Er ist der am stärksten wachsende Kontinent." Die Anzahl der Mega-Citys sei extrem groß. "Asien steht für Dynamik", so der FDP-Mann und ergänzt: "Für Deutschland, für Sachsen, für das Erzgebirge ist es wichtig, dorthin den Fokus zu lenken."

Müller-Rosentritt fragt sich beispielsweise, warum kann man in der Schule nicht Chinesisch lernen? Überrascht habe ihn unter anderem, dass der Außenminister Japans von Deutschland ein viel größeres Engagement im indopazifischen Raum erwartet. Zudem kam der Politiker zu der Erkenntnis, dass eine Wiedervereinigung von Korea noch sehr weit entfernt sei.



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