135.000 Euro für den Hainichener Stadtpark

Kleinod Stadtrat beschließt Arbeitsplan und Investitionen

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Herbstliches Flair im romantischen Hainichener Stadtpark mit Blick auf das Parkschlösschen, in dem sich seit 1985 das Gellert-Museum befindet. Foto: Uwe Schönberner

Hainichen. Zu den beliebtesten Orten der Einwohner der Stadt Hainichen an der Kleinen Striegis gehört zweifellos der rund zehn Hektar große Stadtpark mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie Gellert-Museum, Blumenuhr, Chinesischer Pavillon, Freilichtbühne, Tiergehege, Schweizerhäuschen, Werner-Mausoleum, Rodelbahn, Gaststätte und Altem Friedhof.

Konzept gibt es bereits seit 2012

Damit dieser Ort noch lange nicht nur die Hainichener erfreut, muss etwas getan werden. Deshalb wurde bereits 2012 ein Parkpflegekonzept erarbeitet. "Das ist für uns so etwas wie ein Wegweiser. Darin sind Maßnahmen verankert, die nach und nach umgesetzt werden müssen, um die Attraktivität dieses einzigartigen Parkes zu erhalten", sagte Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger.

Jährlich werden seitdem im Herbst auch Parkpflegetage durchgeführt. "An dieser Stelle ein Dank an die rund 20 freiwilligen Helfer, die beim Parkpflegetag Ende Oktober mit Hand für einen schöneren Stadtpark angelegt haben", ergänzt Greysinger.

Neue Investitionen nächstes Jahr

Der Stadtrat hat in diesem Zusammenhang in seiner jüngsten Zusammenkunft den Arbeitsplan fürs kommende Jahr beschlossen: Dafür sind im nächsten Hainichener Haushaltsplan Gesamtkosten in Höhe von rund 135.000 Euro eingestellt.

"Wir hoffen auf eine Förderung in Höhe von rund 86.000 Euro, wobei der Eigenanteil der Stadt bei rund 49.000 Euro liegt", so Greysinger zur Finanzierung. 2018 sollen das Terrain um das Tiergehege für Damwild und Geflügel sowie der chinesische Pavillon aufgehübscht werden.

In den Folgejahren sind dann Verschönerungsarbeiten im Bereich der Gärtnerei/Vogelvoliere (2019), der Freilichtbühne mit Festwiese/Zufahrt (2020), des Gaststätten-Gebäudes (2021), am Gesindehaus/Goldfischteich (2022), des Rondells unterhalb des Museums (2023), des Gellert-Museums (2024), im Bereich des Werner-Mausoleums (2025), der Rodelbahn (2026) sowie am Schweizerhaus (2027) geplant. Der finanzielle Umfang dieser vorgesehenen Maßnahmen kann momentan noch nicht abgeschätzt werden, da er insbesondere vom Bereitstellen weiterer Fördermittel abhängig ist.