5 Millionen Euro sollen investiert werden

Neujahr Burgstädts Bürgermeister bilanziert und blickt voraus

Burgstädt. 

Burgstädt. Beim Neujahresempfang der Stadt Burgstädt waren neben den 50 Unternehmern und Institutionen, die mit dem Zahlen ihrer Gewerbesteuer am meisten Geld in die Kassen der Stadt spülen, auch zahlreiche weitere Personen aus Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Leben in den neuen Sitzungssaal des Rathauses geladen, um 2018 zu bilanzieren und auf Vorhaben des Jahres 2019 zu blicken. Mit einer Powerpoint-Präsentation erinnerte Bürgermeister Lars Naumann (Freie Wähler) an so manch wichtiges Ereignis im Laufe des vergangenen Jahres. Insgesamt wurden in der Kleinstadt im vergangenen Jahr 3,6 Millionen Euro investiert, davon 1,7 Millionen Euro an Fördermitteln.

Es wurden beispielsweise zwei Brücken gebaut, das Außengelände der Grundschule Mohsdorf erneuert sowie mit der Beseitigung von Schäden im Wald begonnen, der durch Sturm und Borkenkäfer eine Schadenshöhe von rund 250.000 hatte. Naumann ging auch auf das MDR-Frühlingserwachen im April ein, das er auf ganzer Linie als Erfolg wertete.

Negativ sprach Burgstädts Bürgermeister den Bau der Beethovenstraße an, der bereits im vergangenen Jahr erfolgen sollte: "Es gelingt uns einfach nicht, an den Fördertopf heran zu kommen. Da passieren skandalöse Dinge." Auf den vorübergehenden Aufenthalt von Hortkindern in Containern an der Chemnitzer Straße wurde auch gesprochen. Für 2019 wurde auf Investitionen in Höhe von über fünf Millionen hin gewiesen, wobei mit über 2,5 Millionen Euro Fördermitteln gerechnet wird.

Neben der Erweiterung der evangelischen Kita sind in diesem Jahr zwei weitere Brückenbauten geplant. Auch ins Radwegekonzept sowie in die Abwasserproblematik wird weiter investiert.