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Als Sanitäter ging es los

Ehrenamt Manfred Kretzschmar ist seit 50 Jahren beim DRK

Fünfzig Jahre beim Deutschen Roten Kreuz - und kein Ende in Sicht: Manfred Kretzschmar möchte auch in Zukunft seine Kraft der guten Sache widmen: "Begonnen habe ich als junger Sanitäter und beim Jugendrotkreuz (JRK)", erinnert sich der Niederfrohnaer. "Seit 1964 war ich dann beim DRK aktives Mitglied." Und das Wort "aktiv" trifft in seinem Fall ganz besonders zu: Nach mehreren erfolgten Qualifizierungen führte er ab 1978 im Ortsverein und im JRK alle Weiterbildungen sowie anfallende Breitenausbildungen durch. In den 1980er- Jahren wurde er zum Kreislehrwart und als Schiedsrichter bei Wettkämpfen eingesetzt. "Seit 1986 bin ich auch stellvertretender Vorsitzender", gab er bekannt, "und gehörte zu den Neugründern des Ortsvereins nach der Wende." Trotz zahlreicher Auszeichnungen und der langen Mitgliedszeit, die vor allem viel Freizeit des früheren Elektroinstallateurs raubte, ist er noch lange nicht müde: "Man geht immer davon aus, dass man im Notfall Hilfe bekommt - deshalb sollte man auch selbst in der Lage sein, diese zu leisten. Deswegen möchte ich so viele Menschen wie möglich ausbilden, damit so oft wie möglich geholfen werden kann", erklärt Kretzschmar seine Motivation. Der frisch gebackene Ruheständler freut sich, dass er nun noch mehr Zeit für sein Herzensthema hat: "Ich danke meiner Familie, die immer viel Verständnis hatte, und allen meinen Mitstreitern. Für die Zukunft brauchen wir dringend Nachwuchs, damit auch weiter geholfen werden kann!"